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Erstes Quartal 2017: Hamburger Handwerk bleibt im Konjunkturhoch

Die Wirtschaftslage im Hamburger Handwerk hat sich nach den Daten und Fakten der Handwerkskammer Hamburger im Winterhalbjahr 2016/17 gegenüber dem Vorjahr insgesamt weiterhin positiv entwickelt.

Gute Geschäftslage, hoher Fachkräftebedarf und sichere Arbeitsplätze — das Hamburger Handwerk sieht sich nach der Konjunkturumfrage für das Winterhalbjahr 2016/2017 (Berichtszeitraum Oktober 2016 bis März 2017) weiterhin im Konjunkturhoch. Bei guter Geschäftslage seien auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate optimistisch, teilt die Handwerkskammer Hamburg mit. Danach seien Lage und Ausblick in fast allen Gewerken gut bis sehr gut.

Zwei Prozent Umsatzwachstum für 2017 erwartet

Im personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe habe es „Eintrübungen bei insgesamt guter Lage“ gegeben. Bei gleichbleibender Entwicklung könne das Hamburger Handwerk für 2017 ein Umsatzwachstum von zwei Prozent erwarten, so die Handwerkskammer. Der Fachkräftebedarf bleibe ungebrochen hoch, ein Arbeitsplatz im Handwerk habe nach wie vor eine sehr solide Beschäftigungsperspektive.

Die Wirtschaftslage entwickelte sich im Winterhalbjahr bei mildem und vergleichsweise trockenem Wetter positiv. 49 Prozent der Befragten stuften ihre geschäftliche Situation als gut ein, 40 Prozent als zufriedenstellend. 11 Prozent stellten eine Verschlechterung fest. Damit sind die Angaben zur Lage genauso wie vor einem Jahr bei der Frühjahrsbefragung 2016. Bei der Herbstbefragung 2016 gaben 55 Prozent die Note gut und 33 Prozent die Note zufriedenstellend.

Für das Sommerhalbjahr (April bis September 2017) erwarten der Umfrage zufolge 33 Prozent der Betriebe eine weitere Verbesserung der Geschäfte, 55 Prozent erwarten gleichbleibend gute Geschäfte, 12 Prozent rechnen mit Rückgängen.

Daueraufgabe Fachkräftesicherung

Die positive Entwicklung wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus. Mit 70 Prozent hat die große Mehrzahl der Betriebe die Zahl der Mitarbeitenden im Berichtszeitraum gehalten, 72 Prozent möchten das auch in den kommenden sechs Monaten tun. 18 Prozent gelang, es weitere Fachkräfte einzustellen, 20 Prozent planen das für das Sommerhalbjahr. Lediglich 8 Prozent halten eine Reduzierung für möglich. Die Fachkräftesicherung bleibt eine große Herausforderung für die Wirtschaft in Deutschland, insbesondere für das personalintensive Handwerk.

Branchenbezogene Abstriche

Im personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe, zu dem Kosmetiker, Friseur, Uhrmacher, Damen- und Herrenschneider, Schuhmacher, Fotograf, Textilreiniger zählen, ist die Geschäftslage grundsätzlich gut (24 Prozent gut, 55 Prozent zufriedenstellend). Aber mit 21 Prozent lag der Anteil der Unternehmen mit verschlechterter Geschäftslage deutlich über dem Mittel des Hamburger Handwerks und auch höher als die eigenen Erwartungen für das Winterhalbjahr. Lediglich 15 Prozent der Betriebe hatten zuvor damit gerechnet. Dennoch sind auch hier die Erwartungen fürs Sommerhalbjahr optimistisch (39 Prozent erwarten bessere Geschäftslage, 45 Prozent gleichbleibend, 16 Prozent schlechter).

Einzelheiten nach Branchen finden sich im Konjunkturbericht Frühjahr 2017 unter www.hwk-hamburg.de/hamburger-handwerk/konjunkturentwicklung.html

(Redaktion)


 


 

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