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Handwerk

Rekordjahr in Hamburg: 576 neue Meisterinnen und Meister in 27 Berufen

Das Handwerk bleibt eine wichtige Säule in der Wirtschaft der Hansestadt Hamburg. Das lässt sich nicht zuletzt an der Anzahl der neuen Meisterinnen und Meister in diesem Jahr ablesen: 576 Absolventen erwarben 2016 das Qualitätssiegel des Handwerks, den Meistertitel, und sorgten für ein Rekordjahr im Hamburger Handwerk (2015: 535, 2014: 517).

Im Einzelnen qualifizierten sich 90 Meisterinnen und 486 Meister aus 27 Branchen für anspruchsvolle Führungsaufgaben in ihren Berufen. Der jüngste ist 19 Jahre, der älteste 60 Jahre. Das Durchschnittsalter des Meisterprüfung-Jahrganges liegt bei 29 Jahren. Die Prüfungen wurden zwischen dem 1. September 2015 und dem 31. August 2016 absolviert.

Wie es Tradition ist, wurde der Unternehmer- und Führungskräftenachwuchs des Handwerks auch in diesem Jahr in der Hauptkirche St. Michaelis geehrt. Rund 1.600 Gäste, so viele wie noch nie, waren für die Meisterfeier 2016 angemeldet. Handwerkskammerpräsident Josef Katzer, Wirtschaftssenator Frank Horch und Hauptpastor Alexander Röder gratulierten den ambitionierten Leistungsträgern, die  – begleitet von der Band „Men in Blech“ – im Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten Einzug in den Michel hielten.

Die „Institution Handwerkskammer – Solidarität im Handwerk“ war Thema eines kurzen Podiumsgesprächs zwischen Handwerkskammer-Präsident Josef Katzer, Senator Frank Horch, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und der jungen Kfz-Techniker-Meisterin Susan Elmers, die auch die traditionelle „Jungmeister-Rede“ auf der Feier hielt. Das Kammersystem mit seiner demokratischen Organisationsstruktur basiert auf ehrenamtlichem Engagement. Präsident Katzer sprach sich dafür aus, dass die junge Führungselite über das Ehrenamt wichtige Impulse einbringe. So, wie es die Kfz-Meisterin Elmers von Anbeginn praktiziere.

Zuwachs in männerdominierten Berufen

Besonders groß ist der Zuwachs mit jetzt 105 Meisterinnen und Meistern bei den Kraftfahrzeugtechnikern, im Prüfungsjahrgang 2014/2015 waren es 68. Ebenfalls deutliche Zunahmen sind im Metallbereich zu verzeichnen mit 16
Feinwerkmechaniker-Meister/innen (Vorjahr 7) und 17 Metallbauer-Meistern (Vorjahr 6), außerdem bei den Straßenbauern mit 23 Meistern (Vorjahr 10) und den Tischlern mit 42 Meister/innen (Vorjahr 33). Ein Rückgang ist dagegen zu verzeichnen bei den Friseurinnen und Friseuren mit jetzt 60 Meister/innen (Vorjahr 74).

(Brigitte Muschiol)


 


 

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