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Parkschein per Handy

Handy-Parken weitet sich in immer mehr Städten aus

BITKOM gibt Tipps zum Handy-Parken:

Wie finde ich heraus, wo Handy-Parken angeboten wird?
Die sogenannte Parkraumbewirtschaftung ist Sache der Kommunen. Ob Handy-Parken angeboten wird oder nicht, können Bürger zum Beispiel auf den offiziellen Internetseiten der Städte oder durch einen Anruf im Bürgerbüro bzw. bei der Behördenrufnummer 115 herausfinden. Außerdem kann eine Recherche über eine Internetsuchmaschine die gewünschten Informationen bringen. Dafür gibt man zum Beispiel den Namen der Stadt sowie die Wörter „Handy“ und „Parken“ als Suchbegriffe ein. Dort wo Handy-Parken angeboten wird, weisen zudem entsprechende Aufkleber auf den Parkautomaten darauf hin.

Wie kann man beim Handy-Parken mitmachen?

In den Städten, in denen mehrere Handy-Parken-Firmen ihre Dienste anbieten, empfiehlt sich zunächst ein gründlicher Vergleich der Angebote. Ist die Entscheidung gefallen ist, steht bei den meisten Betreibern die Registrierung an. Das macht man auf den Internetseiten der jeweiligen Betreiber. Im Anschluss daran wird dem Nutzer per E-Mail oder per Post eine Vignette zugesandt, mit der das Fahrzeug zu kennzeichnen ist.

Wie funktioniert Handy-Parken?

Nach dem Abstellen des Autos in einem Handy-Parken-Bereich rufen registrierte Nutzer von ihrem ebenfalls registrierten Mobiltelefon aus den Betreiber an und übermitteln die Nummer der Parkzone. Damit startet der Parkvorgang. Durch einen zweiten Anruf beendet man ihn. In manchen Städten wie Fürth und Oberhof gibt es Handy-Parken ohne Registrierung. Nutzer übermitteln hierbei per SMS das Autokennzeichen mit der gewünschten Parkdauer an den Anbieter. Zehn Minuten vor Ablauf der Parkzeit wird der Nutzer per SMS erinnert. Er hat dann die Möglichkeit, mit einer neuerlichen SMS die Parkzeit zu verlängern. Abgerechnet wird bei diesem System über die Handyrechnung bzw. das Telefonguthaben.

Was kostet Handy-Parken?

Handy-Parken ist genauso teuer wie das normale Parkticket. Allerdings zahlt man bei den Diensten mit Registrierung wirklich nur die Zeit, in der der Wagen abgestellt ist. Dadurch spart man schnell die geringe Gebühr ein, die bei den meisten Betreibern für den Service anfällt. In der Regel wird sie pro Transaktion, bei manchen als monatliche Pauschale berechnet.

Was passiert, wenn man den Parkvorgang versehentlich nicht beendet?

Wenn der Wagen in einem Bereich mit Höchst-Parkdauer abgestellt und diese erreicht ist, beendet das System den Parkvorgang automatisch. Jedoch wird ein Bußgeld fällig, falls der Wagen dann kontrolliert wird. Automatisch beendet wird der Vorgang auch, wenn Parken nicht mehr kostenpflichtig ist, etwa nach Geschäftsschluss. Der kostenpflichtige Parkvorgang endet also in der Regel spätestens nach einigen Stunden von allein.

Wie kann man verhindern, das Ende des Parkvorgangs zu vergessen?

Einige Handy-Parken-Firmen bieten auch SMS-Erinnerungsdienste für den Fall, dass der Parkvorgang noch nicht beendet ist. Die Fahrer können sich aber natürlich auch selbst mit ihren Mobiltelefonen daran erinnern und sich etwa den Handy-Wecker stellen.

(Redaktion)


 


 

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