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HAW Hamburg

„Austausch zwischen Hochschule und Gesellschaft intensivieren“

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Micha Teuscher hat Anfang Mai 2017 sein Amt als Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) angetreten. Bei seiner Amtseinführung umriss er seine Ziele.

HAW-Präsident Prof. Dr. Micha Teuscher lenkt in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Hochschule. Der 53-Jährige kommt von der Hochschule Neubrandenburg, deren Rektor er seit 2004 war. Von 2010 bis Ende Juli 2016 war er zudem Sprecher der Fachhochschulen in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie deren Vizepräsident.

Bei der Amtseinführung mit rund 200 Gästen sagte Katharina Fegebank, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Prof. Dr. Micha Teuscher sei ein erfahrener Hochschulmanager, der mit vielen neuen Ideen und Impulsen nach Hamburg komme. Sie sei sicher, dass er die HAW Hamburg weiterhin auf ihrem Erfolgskurs führen werde. „Er bekommt von seinem Vorgänger, Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker, ein gut bestelltes Haus übergeben – für sein Engagement, die Hochschule aus unruhigen Fahrwassern geführt zu haben, möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, heißt es in einer Mitteilung.

„Wie beantworten wir die drängenden Fragen der Gesellschaft und Wirtschaft?“ Diese Frage stehe für ihn als neuen Präsidenten im Zentrum, sagte Teuscher in seiner Rede. „Die HAW Hamburg ist mit ihrem breiten und differenzierten Angebot in Lehre und Forschung hervorragend aufgestellt, auch um nachhaltige Lösungen für Gesellschaft und Wirtschaft zu schaffen und auf die Komplexität der Fragen und Herausforderungen der Stadt Hamburg zu reagieren – eine Stadt, die für gesellschaftliche Vielfalt, wirtschaftliche Kraft und einen internationalen Blick steht.“

Die „Dritte Mission“ stärken und ein neues Verständnis von Weiterbildung entwickeln

Den Austausch zwischen Hochschule und Gesellschaft zu intensivieren, sei ihm daher in seiner Amtszeit besonders wichtig, sagte Teuscher. „Gemeinsam mit allen Mitgliedern der Hochschule möchte ich unsere Dritte Mission stärken.“ So gelte es, den akademischen Austausch mit gesellschaftlichen Institutionen und Partnern zu fördern, gerade auch im Rahmen von Studium und Lehre und Forschung und Transfer – „auf Augenhöhe und der Basis gleichwertiger Partnerschaft.“ Dabei gehe es ihm auch um die Förderung der Engagement-Kultur und der sozialen Kompetenzen. „Diese sind für mich essenzieller Teil von akademischer Qualifikation.“

Ein wichtiges Thema sei für ihn auch die Weiterbildung. „Lebenslanges Lernen ist im zweistufigen Studiensystem des Bologna-Prozesses ein wichtiges Systemelement. Dabei darf Weiterbildung aber nicht nur verkürzt als wissenschaftliche Weiterbildung verstanden werden. Wir brauchen ein biografisches Verständnis von Weiterbildung, das sich auch an Zielgruppen ohne ersten akademischen Abschluss wendet und ihnen gleichermaßen ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht.“

(Redaktion)


 


 

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