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Helga-Stödter-Preis

Unilever und Reformhaus Engelhardt für Mixed Leadership ausgezeichnet

Die Unilever Deutschland Holding GmbH und die Reformhaus Engelhardt GmbH Co. KG haben in diesem Jahr den „Helga-Stödter-Preis der Handelskammer Hamburg“ erhalten.

Mit dem bundesweit einmaligen und zum dritten Mal verliehenen Preis zeichnet die Kammer gemeinsam mit der Helga Stödter-Stiftung Mitgliedsunternehmen aus, die sich vorbildlich für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen einsetzen und das Prinzip des Geschlechtergerechtigkeit in ihrer Personalstruktur umgesetzt haben.

Die Preisverleihung fand am 3. April 2014 in der Handelskammer mit mehr als 200 Teilnehmern statt. Anwesend waren neben Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer untern anderem Henriette Böckel, Vorstandsvorsitzende der Helga Stödter-Stiftung, und Festrednerin Prof. Dr. Jutta Allmendinger, eine der führenden Soziologinnen Deutschlands.

Der Helga-Stödter-Preis der Handelskammer Hamburg habe sich in den drei Jahren seines Bestehens zweifelsohne zu einer Marke entwickelt, die in Hamburg, aber auch weit darüber hinaus mit Mixed Leadership und mit der Führungsrolle Hamburgs bei diesem Thema identifiziert werde, sagte Melsheimer. Und weiter: Der Preis verdeutliche, dass es nicht nur die großen Firmen seien, die sich intensiv um die Förderung von Frauen in Führungspositionen kümmerten, sondern auch die kleinen und mittleren Unternehmen.

Unilever verdient aus Sicht der Jury den Helga-Stödter-Preis, weil der Konzern das Prinzip der Ausgewogenheit von Frauen und Männern in Führungsgremien und den gleichberechtigten Zugang zu Führungspositionen fest in seine Unternehmensstrategie eingebunden habe und die Hamburger Niederlassung innerhalb des Gesamtkonzerns Vorbild sei, speziell beim „Job-Sharing“ für Führungskräfte. Zudem setze sich Unilever konkrete und transparente Ziele für den Anteil von Frauen in Führungspositionen. Derzeit liege der Frauenanteil nach eigenen Angaben bei 43 Prozent, in den kommenden Jahren solle er weiter steigen, hieß es in der Begründung.

Die Ehrung mit dem Helga-Stödter-Preis für das Reformhaus Engelhardt begründete die Jury unter anderem mit dem engagierten Einsatz der Unternehmensspitze für das Thema „Frauen in Führungspositionen“. Bundesweit gelte das von Cathrin Engelhardt geführte Unternehmen als vorbildlich in Bezug auf die Höhe des Frauenanteils in Filialunternehmen der Reformhausbranche. Das erste Reformhaus Engelhardt eröffnete 1987 in Hamburg-Bergedorf. Heute gibt es 23 Filialen in Norddeutschland.

(Redaktion)


 


 

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