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Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)

HHLA: Respektables Ergebnis trotz schwerer Wirtschaftskrise

Maßnahmenprogramm

Das mit Beginn der Wirtschaftskrise eingeleitete Maßnahmenprogramm,
welches die Auswirkungen der Krise auf Ertragskraft und Arbeitsplätze
begrenzen und gleichzeitig die Voraussetzungen für die Wahrnehmung
künftiger Wachstumsoptionen sichern soll, greift:

  • So gelang es im ersten Halbjahr 2009, den Materialaufwand
    inklusive der Aufwendungen für externe Mitarbeiter überproportional zu
    senken. Für das Gesamtjahr 2009 werden trotz des branchenüblichen hohen Fixkostenanteils Einsparungen beim operativen Aufwand in einer
    Größenordnung von insgesamt 160 bis 180 Millionen Euro erwartet.
  • Das Investitionsvolumen wurde angesichts des starken
    Mengeneinbruchs weiter gestreckt und auf eine Zielgröße von 220
    Millionen Euro für 2009 reduziert. Investitionen für das langfristige
    Wachstum und zur Effizienzsteigerung, etwa zur Anpassung an steigende Schiffsgrößen, werden dabei unverändert fortgeführt.
  • Seit 1. Juli 2009 setzt die HHLA für die 3.500 Mitarbeiterinnen
    und Mitarbeiter am Standort Hamburg ihr Projekt „Zukunftssicherung“
    um, welches Qualifizierung und Kurzarbeit in wegweisender Form
    miteinander kombiniert. Rund 350 Qualifizierungen sind bereits jetzt
    fest geplant. Insgesamt werden über 2.000 Mitarbeiterinnen und
    Mitarbeiter in bedarfsorientierten, flexiblen Anteilen ganz oder
    zeitweise in Kurzarbeit gehen. Zusammen mit der Reduzierung des
    Einsatzes externer Mitarbeiter und dem Wegfall von Mehrarbeit ergibt
    sich so voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2009 eine Reduzierung in
    Höhe von rund 20 Prozent des Arbeitsvolumens gegenüber dem
    entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Wichtige Konzernkennzahlen im Überblick (Januar bis Juni 2009)

  • Der Umsatz sank um 24,1 Prozent auf 501,0 Millionen Euro.
  • Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen ( EBITDA ) ging um
    39,9 Prozent auf 143,7 Millionen Euro zurück.
  • Das betriebliche Ergebnis (EBIT) nahm um 57,7 Prozent auf 81,5
    Millionen Euro ab.
  • Das EBIT aus fortgeführten Aktivitäten* (es ist bereinigt um den
    einmaligen Restrukturierungsaufwand und das operative Ergebnis der nicht fortgeführte HHLA-Aktivitäten über Lübeck in den Ostseeraum) verringerte sich um 51,0 Prozent auf 95,1 Millionen Euro.
  • Das Ergebnis nach Steuern lag mit 43,7 Millionen Euro um 64,3
    Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
  • Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 30.06.2009 40,4
    Prozent.

Der Umsatz des börsennotierten Teilkonzerns Hafenlogistik, dem
Kerngeschäft der HHLA, sank im ersten Halbjahr 2009 um 24,7 Prozent auf 486,8 Millionen Euro. Das EBIT aus fortgeführten Aktivitäten des
Teilkonzerns ging um 52,9 Prozent auf 88,5 Millionen Euro zurück. Der
Teilkonzern Hafenlogistik hat damit 97 Prozent des Konzernumsatzes und 93 Prozent des Konzern-EBIT erwirtschaftet. 

Hamburger Hafen und Logistik AGHHLA

(Redaktion)


 


 

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