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Rückläufige Zahl der Gasthörer

33.600 Gaststudierende besuchten im Wintersemester 2012/2013 Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Damit ging die Anzahl der Gasthörer im Vergleich zum vorhergehenden Wintersemester um 3 Prozent zurück. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Gesamtzahl der Gasthörer sank laut Statitischem Bundesamt (Destatis) in den vergangenen zehn Jahren insgesamt um 18 Prozent. Große Unterschiede ergaben sich in den Altersgruppen: Während die Zahl der unter 60-jährigen Gaststudierenden um 30 Prozent zurückgegangen sei, habe die Zahl derjenigen, die 60 Jahre alt und älter waren, nur um 2 Prozent abgenommen. Der Anteil der „Generation 60 plus“ an den Gasthörern habe sich von 43 Prozent im Wintersemester 2002/2003 auf 51 Prozent im aktuellen Wintersemester erhöht. Das Durchschnittsalter der Gaststudierenden sei in diesem Zeitraum von 50 auf 53 Jahre gestiegen.

Der Anteil der Gasthörer an allen immatrikulierten Studierenden betrage nur gut 1 Prozent, teilte Destatis weiter mit. Das Durchschnittsalter aller immatrikulierten Studierenden habe im Wintersemester 2011/2012 bei 25,2 Jahren gelegen. Lediglich 0,2 Prozent oder 3.700 immatrikulierte Studierende seien 60 Jahre alt und älter gewesen.

Unter den Gaststudierenden seien im aktuellen Wintersemester 16.400 Frauen (49 Prozent) gewesen. 2.200 hätten eine ausländische Staatsangehörigkeit (7 Prozent) besessen. Geschichte sei mit 4.900 Gasthörern das beliebteste Studienfach gewesen, gefolgt von Philosophie und Wirtschaftswissenschaften mit jeweils 3.000 Gaststudierenden.

„Lebenslanges Lernen“ gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Ein Gaststudium als wissenschaftliche Weiterbildung kann in diesem Zusammenhang ein wichtiges Element sein. Gasthörer haben auch ohne formale Hochschulreife die Möglichkeit, an einzelnen Lehrveranstaltungen der Hochschulen teilzunehmen. Sie sind dabei nicht als Studierende der jeweiligen Hochschulen eingeschrieben und können keine Abschlussprüfung machen.

Zu jedem Semester bietet beispielsweise die Universität Hamburg ein Vorlesungsverzeichnis, in dem die angebotenen Vorlesungen und Lehrveranstaltungen veröffentlicht sind. Das Vorlesungsverzeichnis ist im Buchhandel erhältlich. Daneben gibt es „Kommentierte Vorlesungsverzeichnisse“ einzelner Fachbereiche, die die jeweiligen Fachbereiche bereithalten.

(Redaktion)


 


 

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