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HSH Nordbank AG

Aufsichtsrat äußert sich zu den Bespitzelungsvorwürfen

Der Präsidialausschuss des Aufsichtsrats der HSH Nordbank hat sich mit jüngst in Medien kursierenden Berichten befasst, in denen über vermeintliche Fälle von Bespitzelung berichtet wird, in die auch Führungskräfte der Bank involviert sein sollen. Dem Aufsichtsrat wurde anschließend über diese Beratung berichtet.

Es ist richtig, dass es im Jahr 2009 Einzelfälle gegeben hat, in welchen der Versuch unternommen wurde, Geheimnisse der Bank auszuspionieren. Diese Fälle sind unmittelbar nach ihrem Bekanntwerden überprüft und aufgearbeitet worden. In diesem Zusammenhang sind auch Kündigungen gegen verantwortliche Mitarbeiter im Bereich der internen Sicherheit der Bank ausgesprochen worden. Der Aufsichtsrat hat insoweit uneingeschränktes Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Vorstandes und die Entschlossenheit des Vorstandsvorsitzenden, derartigen rechtswidrigen Machenschaften Einhalt zu gebieten.

In jüngster Zeit wurden auch gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrats der Bank höchst widersprüchliche Aussagen gemacht über die Umstände, die zur Kündigung des Vertrages mit dem früheren Vorstand Frank Roth geführt haben. Weiterhin wurde der Leiter der Rechtsabteilung der Bank durch einige später widerrufene Aussagen schwer belastet. Auch hierüber ist in den Medien ausführlich berichtet worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat daraufhin sofort eine renommierte Anwaltskanzlei sowie eine  Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der umfassenden Untersuchung dieser Vorgänge beauftragt. Parallel wird eine von der BaFin veranlasste offizielle Prüfung durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass im Zuge dieser Untersuchungen der gesamte Sachverhalt zügig geklärt wird und die betroffenen Mitarbeiter der Bank vollständig rehabilitiert werden.

Der Präsidialausschuss hat sich auch mit dem Bericht der Anwaltssozietät WilmerHale zu der gleichfalls in den Medien berichteten Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Leiter der New Yorker Niederlassung der Bank befasst. WilmerHale hat die Vorgänge im Auftrag der Bank seit mehreren Monaten intensiv untersucht und bewertet. Dabei wurde festgestellt, dass Herr Nonnenmacher sich in diesem Zusammenhang jederzeit pflichtgemäß verhalten hat.

Gerade jetzt, wo die Bank wieder einen entscheidenden Schritt zur
wirtschaftlichen Gesundung getan hat, wird sich der Aufsichtsrat mit Nachdruck dafür einsetzen, dass unverantwortliche Gerüchte und Behauptungen nicht von diesem Erfolg ablenken oder ihn gar schmälern können.

(HSH Nordbank AG)


 


 

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