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Social Media

Tücken der Kommunikation

Insbesondere die Fälle Jako, Jack Wolfskin und Nestlé haben zuletzt auch in den Mainstream-Offline-Medien für negative Schlagzeilen und eine Beschädigung der Firmenreputation gesorgt. Durch Fehlverhalten im Umgang mit der Internet-Öffentlichkeit können Investitionen in Image, PR, IT und guten Google-Platzierungen binnen Stunden verloren sein. In einem derartigen Fall gilt es, kühlen Kopf zu bewahren. Wie es gehen kann, zeigt dieser Beitrag.

1. Denken Sie an Ihre Mitarbeiter zuerst

Im Idealfall sollten Firmen wie Familien in Krisenzeiten enger zusammenrücken. Nichts wäre da schlimmer, als wenn die Beschäftigten wichtige Informationen in Krisensituationen (Rückrufaktionen, Jobabbau etc.) erst aus den Medien erfahren. Denken Sie daran, dass auch Ihre Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden für das Bild Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit sorgen!

2. Wegducken geht nicht

Auch wenn Sie kurz darüber nachdenken mögen: Schweigen ist in Krisenzeiten nie eine gute Option. Medien aller Art gieren nach neuen Schlagzeilen und sind Meister der Verdichtung. Eine schnelle, ehrliche und professionelle Kommunikation ist dabei das Gebot der Stunde. Im Idealfall greifen Sie bereits auf ausgearbeitete Pläne zurück und bespielen die interessierte Öffentlichkeit mit Pressemitteilungen, Pressekonferenzen und Hintergrundgesprächen. Ein Beispiel: Hannover 96 setzte nur einen Tag nach dem Selbstmord von Nationaltorwart Robert Enke eine Pressekonferenz mit seiner Witwe an, die viel medialen Druck von der Familie nahm und auch dem Verein viel Anerkennung für den professionellen Umgang mit einer Krise brachte. 

3. Jeden verfügbaren Kanal nutzen

Vor einigen Jahren mag es noch genügt haben, den Lokaljournalisten am Telefon über die neusten Umsatzzahlen zu informieren und ab und wann eine Pressemitteilung zu versenden. Das ist heute aber schon längst kein Standard mehr in der Pressearbeit und sollte es in Krisenzeiten erst recht nicht sein. Nötig ist in derartigen Krisensituationen Kommunikation aus einem Guss: Twitter, Facebook, Blogs, die eigene Firmenhomepage, Fachpresse sowie regionale und überregionale Medien – alle sind wichtige Adressaten für Ihr Anliegen. Im Idealfall können Sie die Kritik somit eindämmen und wieder die Führung in der Kommunikation übernehmen. 


 


 

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