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IFB Hamburg

Weitere Zusammenführung der Förderangebote für den Klima- und Umweltschutz

Zum 1. Januar 2014 hat die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB-Hamburg) mit den Programmen „Unternehmen für Ressourcenschutz“ und „Erneuerbare Wärme“ zwei weitere Angebote in ihr Förderspektrum aufgenommen. Damit kommt Hamburg dem Ziel ein Stück näher, die städtischen Förderangebote zu bündeln.

Die Programme „Unternehmen für Ressourcenschutz“ und "Erneuerbare Wärme" sind seit Jahresbeginn unter dem Dach der IFB Hamburg angesiedelt. „Durch die Übernahme der beiden Programme können Klima- und Umweltschutzmaßnahmen bei Unternehmen sowie im Wohnungsbau noch umfassender durch die IFB Hamburg unterstützt werden. Die Fördermittel werden nun aus einer Hand angeboten, damit haben Interessierte kurze Wege und die Leistungen lassen sich einfacher kombinieren“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg. Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg fördert die IFB Hamburg Vorhaben in den Bereichen Wohnraum, Wirtschaft, Innovation, Umwelt und Energie mit Darlehen, Zuschüssen und Beratung. Für den Klima- und Umweltschutz unterstützt die IFB Hamburg Investitionen in ressourcenschonendes Wirtschaften, den Einsatz erneuerbarer Energien, den Bau energetisch vorbildhafter Wohngebäude sowie die energetische Modernisierung im Wohnungs- und Gebäudebestand.

Bisher hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt das Programm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ betreut, das nun die IFB Hamburg fortführt. Unternehmen in Hamburg sollen somit weiterhin beim effizienten Einsatz von Ressourcen Unterstützung erhalten. Ziel des Programms sei es, vorhandene Einsparpotenziale von Energie, Wasser und Rohstoffen zu erschließen. Die Förderung erfolge projektbezogen als Zuschuss. Teil des Förderangebots seien spezielle Technikchecks, die bestehende Anlagen energetisch analysieren und eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für Investitionen lieferten. Die Kosten der Technikchecks würden zu zwei Dritteln bezuschusst, da die E.ON Hanse AG und die Vattenfall Europe Sales GmbH zusätzliche Mittel bereitstellten, informiert die IFB Hamburg.

Anlaufstellen für das Programm „Erneuerbare Wärme“ waren zuvor die Innung Sanitär, Heizung und Klempner sowie die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Mit Zuschüssen würden die Installation von Solarthermieanlagen – zum Beispiel zur Gewinnung von Heizungswärme und zur Warmwasserbereitung – sowie Investitionen zur energetischen Nutzung von Biomasse in Hamburg gefördert. Der Austausch bestehender Heizungen gegen emissionsärmere Anlagen werde ebenfalls gefördert, wenn gleichzeitig eine thermische Solaranlage installiert werde.

(Redaktion)


 


 

IFB Hamburg
Hamburgische Investitions- und Förderbank
Förderprogramm Klima- und Umweltschutz„Unternehmen für Ressourcenschutz“
„Erneuerbare Wärme“

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