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  • 03.09.2020, 08:39 Uhr
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  • Hamburg
Immanuel Albertinen Diakonie

Ethisches Handeln: Pastor Hans-Jürgen Schrumpf baut neuen Fachbereich auf

Der Seelsorger Hans-Jürgen Schrumpf leitet seit 1. September 2020 den neugegründeten Fachbereich Ethik in der Immanuel Albertinen Diakonie. Seine Aufgabe ist es, ethische Orientierungen für die rund 7.000 Beschäftigten der Einrichtungen zu entwickeln.

Die Immanuel Albertinen Diakonie sieht sich nach eigenen Angaben „gewachsenen Herausforderungen an ein ethisch verantwortbares Handeln in einem sich diakonisch verstehenden Unternehmen gegenüber”. Unterschiedliche Situationen und Bedingungen konfrontierten Mitarbeitende mit ethischen Fragestellungen und Konflikten, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Beispiele seien die aktuelle Pandemie, die Entwicklung moderner medizinischer Behandlungsmöglichkeiten am Anfang und am Ende des Lebens, der Wertewandel in der Gesellschaft, aber auch die Arbeitsbelastung bei knappen Ressourcen im Gesundheitswesen.

Als Antwort auf diese Herausforderungen gründete die Immanuel Albertinen Diakonie den neuen Fachbereich Ethik und berief Pastor Hans-Jürgen Schrumpf zum 1. September als dessen Leiter. Seine Aufgabe sei es, den Fachbereich zu konzipieren und zu entwickeln, „damit die im Konzern Tätigen bei ihrer Suche nach ethischen Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen gute Beratung in Anspruch nehmen können”.

Vernetzung, Beratung und Förderung der ethischen Fort- und Weiterbildung

Pastor Schrumpf vernetzt und berät die klinischen Ethikkomitees unter anderem bei ethischer Verfahrens- und Leitlinienentwicklung und bei der Implementierung von ethischen Beratungsstrukturen in den verschiedenen Praxisfeldern. Zudem soll er zusammen mit den anderen Konzernbereichen und Ausbildungsinstitutionen die Entwicklung von ethischen Fort- und Weiterbildungen fördern.

Hans-Jürgen Schrumpf: „Ich freue mich darauf, bei der Entwicklung von ethischen Orientierungen zu helfen, damit wir weiterhin unserem Anspruch als diakonisches Unternehmen bestmöglich entsprechen können. Das bedeutet für mich, dass Menschen, die bei uns eine medizinische Behandlung, Pflege oder Beratung suchen, in ihrer Würde und Selbstbestimmung geachtet werden. Ebenso sollten Mitarbeitende immer einen fairen und wertschätzenden Umgang erleben können.“

Der Leiter des neuen Fachbereichs ist Mitbegründer der klinischen Ethikberatung im Albertinen Krankenhaus und Albertinen Haus in Hamburg. Dort leitete er das Ethikkomitee zwölf Jahre lang als Vorsitzender. Er verfügt über eine zertifizierte Ausbildung als klinischer Ethikberater und über große Erfahrung in den verschiedenen klinischen Praxisfeldern. 2016 absolvierte er eine akademische Ausbildung in Angewandter Ethik an der Universität Münster. Er ist Gründungsmitglied des Hamburger Ethiknetzwerkes.

(Redaktion)


 


 

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