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Rat der Familie vertrauenswürdiger als Online-Quellen

Junge Deutsche beraten sich zu 87 Prozent mit der Familie, wenn es um die Finanzierung der ersten Wohnung geht. Das hat eine Studie der BHW Bausparkasse in Zusammenarbeit mit Emnid ermittelt.

Beim Geld hört der Online-Spaß auf: Nur 13 Prozent der unter 30-Jährigen schätzen Facebook, Twitter & Co. als vertrauenswürdige Quellen ein. 87 Prozent der jungen Bundesbürger bauen bei Ausgaben rund ums Wohnen auf den Rat von Familie und Verwandten, 76 Prozent auf Freunde und Bekannte. Die Zustimmung für Empfehlungen aus dem familiären Umfeld fällt bei ihnen um zehn Prozentpunkte höher aus als im Bevölkerungsdurchschnitt, so die Ergebnisse der Studie.

Demnach gibt es auch in der Wahrnehmung der Medien Unterschiede. „Fragen der Finanzierung sind individuell, der persönliche Austausch im vertrauten Kreis darüber ist sehr wichtig“, erklärt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. „Eine Suchmaschinen-Recherche reicht nicht aus, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.“ Gegenüber der Informationsflut im Internet sind Deutsche unter 30 Jahren kritisch, so die Studie. Das gedruckte Wort in Zeitungen halten 58 Prozent der Jungen für zuverlässig, Tipps in Online-Medien nur 44 Prozent. Immerhin genießen Vergleichsportale und Online-Foren höheres Vertrauen als beim Durchschnitt der Befragten (53 zu 39 Prozent). Der Bedarf an gutem Rat sei groß: Laut der BHW schließen die unter 25-Jährigen jährlich über 650.000 Bausparverträge ab.

(Redaktion)


 


 

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