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Adelheid Rech: Zinsniveau befeuert Immobilienkäufe

Die seit Jahren historisch niedrigen Zinsen haben nicht nur immer neue Aktienhöchststände zur Folge. Da die Anlage in festverzinsliche Wertpapiere derzeit unattraktiv ist, strömt viel Kapital neben dem Börsen- in den Immobilienmarkt. Doch nicht nur Kapitalanleger profitieren davon, sondern auch potenzielle Käufer von Wohnungen und Häusern, findet Immobilienexpertin Adelheid Rech.

Die Zinspolitik großer Notenbanken wie der US-amerikanischen Fed oder der Europäischen Zentralbank hat in den letzten Jahren zu sehr niedrigen Zinsen geführt. Dies wirkt sich direkt auf die Baudarlehen aus, wo die Hypothekenzinsen seit Anfang 2015 unter zwei Prozent liegen. Im Zusammenhang mit der Flucht vieler Anleger in das vergleichsweise renditestarke „Betongold“ hat dies zu einem regelrechten Run privater Interessenten auf Immobilien geführt. Davon haben besonders wirtschaftsstarke Ballungsräume und Metropolen wie München, Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt profitiert. Aufgrund der sprunghaft gestiegenen Nachfrage nach Wohnungen erhöhten sich die Preise für Immobilien in gleichem Maße. Inzwischen liegen sie beispielsweise in Düsseldorf bei 4.742,96 Euro pro Quadratmeter. Für potenzielle Käufer erschweren die steigenden Preise zunehmend die Suche nach lohnenden Investments. Deshalb ist es wichtig, sich genau zu informieren und beraten zu lassen.

Andererseits sind es gerade die niedrigen Zinsen, die vielen Käufern ihren Traum von einer eigenen Immobilie erst ermöglichen. Denn die daraus resultierenden niedrigeren Finanzierungskosten erlauben es ihnen überhaupt erst, einen Kauf in Erwägung zu ziehen. Die sinkende monatliche Belastung führt dazu, dass Käufer bei gegebenem Eigenkapital einerseits höhere Tilgungsraten vereinbaren können. Andererseits können sie zudem den Finanzrahmen leicht erhöhen und sich nach höherwertigen Immobilien umschauen, da durch das niedrigere Gesamtniveau geringere Zinszahlungen anfallen.

Eine weitere Folge der durch das Zinstief gestiegenen Nachfrage ist, dass die Attraktivität des Wohnungsbaus zunimmt und somit mehr Immobilien auf den Markt kommen. Wurden vor Jahren besonders in boomenden Städten wie Düsseldorf verstärkt Bürogebäude aufgrund der höheren Einnahmen gebaut, hat sich der Trend inzwischen gewendet. Wurden in NRW 2009 gut 30.000 Wohnungen fertiggestellt, wurde diese Zahl im Jahr 2016 bereits im ersten Halbjahr erreicht, was annähernd einer Verdopplung der Bautätigkeit entspricht. Die neu auf den Markt kommenden Wohnungen vergrößern für Käufer die Auswahl und wirken sich zugleich preisdämpfend auf den erhitzen Immobilienmarkt aus. Dazu verschönern modernisierte und renovierte Häuser sowie viele Neubauten das Stadtbild. Adelheid Rech, Gründerin und Geschäftsführerin der Düsseldorfer KÖNIG Immobilien GmbH sagt dazu: „Ich habe durch meine Arbeit als Immobilienmakler dafür gesorgt, dass viele Immobilienobjekte in Düsseldorf renoviert wurden und somit das Stadtbild schöner wurde.“ Die wachsende Attraktivität zieht wiederum neue Interessenten an. Käufer profitieren dadurch in Form steigender Preise für ihr erworbenes Eigentum.

Unabhängig von den Fragen der Vermarktung und Finanzierung sind Makler auch auf persönlicher Ebene gefragt. Adelheid Rech: „All meine Kunden waren glücklich, da sie die Möglichkeit hatten, sich eine bessere finanzielle Zukunft aufzubauen. Sie schätzen meine individuelle und persönliche Beratung und dass ich auf sie und ihre Wünsche eingehe und genau das mache bzw. biete, was sie wollen und womit sie glücklich sind.“ Dieser Aufbau von Vertrauen ist wichtig, denn im Idealfall ist die Verbindung zwischen Maklern und ihren Kunden langfristiger Natur. An diesem Punkt entscheidet es sich, ob der Makler für den Kunden sorgt und auf ihn eingeht, oder ob er ihn als reine Einkommensquelle sieht. Letzteres ist nicht nahhaltig, auch bei dem zurzeit boomenden Geschäft, wo potenzielle Käufer den Maklern quasi die Tür einrennen. Sie sollten sich jedoch stets bewusst sein, dass auch wieder andere Zeiten kommen werden. Zeiten, in denen die Zinsen steigen und die Nachfrage schwächer sein wird.

(Redaktion)


 


 

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