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Inforeihe

Königsteiner stellt Recruiting-Videos mit DREILANDMEDIEN vor

Die Personalmarketing-Agentur Köngisteiner veranstaltet eine Inforeihe zum Thema Recruiting-Videos. Gemeinsam mit dem Saarbrücker Videoproduzenten DREILANDMEDIEN zeigen die HR-Experten, wie Recruiting-Videos als Instrument im Employer Branding eingesetzt werden können. business-on.de sprach mit Katrin Gohl, Personalmarketing-Leiterin bei Königsteiner, über Vorteile, Umsetzung und die Zukunft von Recruitingvideos.

business-on.de: Königsteiner veranstaltet im Oktober eine Inforeihe zum Thema Recruitingvideos. Für wen ist das Thema grundsätzlich interessant?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Recruitingvideos sind grundsätzlich für Bewerber aller Branchen interessant – und damit auch für sämtliche Unternehmen, die Wert auf ernsthaftes und zeitgemäßes Recruiting legen.

Dabei ist die Unternehmensgröße zweitrangig. Egal ob Großkonzern oder Mittelständler: Wenn Bewerber Unternehmen suchen und sich entscheiden müssen, wollen sie sich möglichst schnell ein Bild machen können.

Gerade mit Videos lässt sich schnell und positiv auf die Arbeitgebermarke und die gesamte Anmutung eines Unternehmens einwirken.

business-on.de: Sie haben für die Veranstaltung ein Beispielvideo produzieren lassen und sowohl den Produzenten DREILANDMEDIEN, als auch Ihren Kunden als Referenten eingeladen. Was versprechen Sie sich davon?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Wir wollen den Teilnehmern der Veranstaltung nicht nur unsere Sicht der Dinge schildern, da wir als Dienstleister unsere Sichtweise haben, die eben aus Projekten, Marktbeobachtung und oft auch der theoretischen Bewertung von Trends besteht.

Unsere Intention hinter der Einbindung von Produzenten und Kunden, die bereits Erfahrung mit der Recruiting-Video-Praxis haben, ist einfach: Teilnehmer sollen sämtliche Facetten präsentiert bekommen.

Vor allem soll gezeigt werden, dass von der Idee über die Umsetzung bis zur Verwendung der fertigen Videos keine unüberwindbaren Hindernisse zu erwarten sind, wenn die Planung stimmt. Wir wollen alle Beteiligten einbeziehen, um Hürden beim Thema Racruitingvideos abzubauen.

business-on.de: Nicht viele Personalagenturen nehmen das Thema Video im Personalmarketing so ernst wie die Königsteiner Agentur. Würden Sie sich als Vorreiter im Employer Branding bezeichnen?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Trotz des Trends im Bereich Videos ist die Idee nicht neu. Viele Unternehmen haben sie schon, viele weitere nutzen zumindest ein allgemeines Imagevideo für ihr Employer Branding.

Neben wenigen Mitbewerbern stehen wir sicher mit unseren Bemühungen an der Spitze der Entwicklung.

Eine Vorreiterposition nehmen wir sicher in unserer Herangehensweise ein. Zusammen mit der Hochschule der Medien Stuttgart haben wir  z.B. etwas Empirie betrieben und Umfragen durchgeführt, die in Sachen Zielgruppe und Konzeption wichtige Fragen beantworten konnten.

business-on.de: Was macht für Sie ein gutes Recruiting-Video aus?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Eben die gerade genannte Glaubwürdigkeit und Echtheit – oder mit einem Wort: Authentizität. Eiserner Grundsatz bei der Beratung unserer Kunden ist: Seien Sie ehrlich und verstellen sie sich nicht!

Das gilt für alle Maßnahmen, die mit der Arbeitgebermarke zu tun haben, nicht nur für Recruiting-Videos. Diese müssen den Ist-Zustand darstellen, die Atmosphäre einfangen und das zeigen, was am Wichtigsten ist: Die Mitarbeiter und ihren Umgang miteinander, den Arbeitsplatz und die gelebte Unternehmenskultur.

Der Geheimtipp für ein gutes Recruiting-Video ist deshalb ganz simpel: Spontan und menschlich muss es sein, nicht gescriptet und steif. Je offener und ehrlicher, desto besser. Wenn ein Unternehmen seine Mitarbeiter zu schätzen weiß, gehen diese in einem Video ohnehin am besten als Markenbotschafter voraus.

Dringlichkeit ist noch nicht in allen Köpfen angekommen

business-on.de: Je nach Branche und Unternehmen gehen Firmen ganz unterschiedlich mit dem Thema Personalmarketing um. Ein Blick auf die Karriereseiten zeigt große Qualitätsunterschiede. Wie sind da Ihre Erfahrungen?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Viele Firmen befinden sich noch in einem Lernprozess. Zwar sind die Schreckgespenster Fachkräftemangel und demografischer Wandel nicht wirklich neu, doch oft werden Personalabteilungen auch heute noch kalt erwischt, wenn es um die Neubesetzung von Stellen geht.

Wo lange nicht gesucht wurde oder gesucht werden musste, bestehen Defizite was das Wissen um die Bedürfnisse von Bewerbern angeht. Dass um sie geworben werden muss, dass sie zur Bewerbung beim eigenen Unternehmen überredet werden müssen, um nicht bei einem Mitbewerber anzufangen, ist noch nicht in allen Köpfen angekommen.

Dies spiegelt sich eben auch in unvollständigen, schlecht nutzbaren oder unübersichtlichen Karriereseiten wieder.

business-on.de: Was sind die drei größten Versäumnisse, die Unternehmen im Personalmarketing machen?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Zuerst einmal muss Personalmarketing von den Bewerbern und Mitarbeitern her gedacht werden, nicht etwa vom Unternehmen her.

Als zweiter Punkt kann sicherlich genannt werden, dass es meist an stimmigen Konzepten fehlt. Personalmarketing befasst sich stark mit dem Gesamtbild, das entstehen soll, wenn es um die Darstellung von Unternehmen als Arbeitgeber geht.

Das dritte große Versäumnis ist, dass Personalmarketing im eigenen Unternehmen als lästige Hilfsfunktion gesehen wird. Hier muss gerade aus der aktuellen und zukünftigen Entwicklung heraus weiter umgedacht werden.

business-on.de: Welche Rolle werden Recruitingvideos zukünftig im Employer Branding spielen?

Katrin Gohl, Königsteiner Agentur: Nachdem sich das Thema Multimedia in den letzten 15-20 Jahren gerade auch durch das Internet zu einer festen Größe entwickelt hat, werden Recruitingvideos eine große Rolle spielen.

Der Medienkonsum hat zugenommen und die mobilen Endgeräte, die zunehmend klassische Printmedien verdrängen, geben auch die Möglichkeit, Videoinhalte unterwegs zu nutzen. Da das Medium Video viel Information und vor allem Emotion in kurzer Zeit transportieren kann, eignet es sich sehr gut für die Arbeitgebermarkenbildung.

Allein deshalb werden die Recruitingvideos ihren Siegeszug antreten und schon bald zum Standard gehören.

(Redaktion)


 


 

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