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Inklusion

Hamburg auf dem Weg zur Inklusionsmetropole

Mit dem Senatsempfang würdigte die Stadt in diesem Jahr das ehrenamtliche Engagement von und für Menschen mit Behinderungen.

Auf Einladung von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz kamen am 7. Dezember 2015 rund 600 Gäste zum Senatsempfang „Hamburg engagiert sich“ in den Großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Die Veranstaltung bildete den Abschluss der „Woche der Inklusion“.

Scholz würdigte das ehrenamtliche Engagement von und für Menschen mit Behinderungen mit einer Festrede in Leichter Sprache. „Leichte Sprache formuliert Sätze, die alle verstehen, auch die mit Lese- oder Lernschwächen und die, die Deutsch erst lernen,“ erläuterte Scholz den Gästen.

Gleichberechtigung für alle Menschen, auch für Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, sei das Ziel der Inklusion, sagte der Erste Bürgermeister. Daher engagiere sich Hamburg für Inklusion. Einen Wendepunkt in der Geschichte der Rechte für Menschen mit Behinderungen markiere die UN-Behindertenrechtskonvention von 2008. „Die Behindertenrechtskonvention hat einen Perspektivwechsel gebracht. Sie zeigt, worum es geht: Inklusion gelingt dann am besten, wenn die Welt mit den Augen von Menschen mit Behinderungen angesehen wird. Deshalb ist für uns in Hamburg klar: Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen engagieren sich gemeinsam für Inklusion“, so Scholz.

Der Hamburger Senat nehme Barrierefreiheit und Inklusion sehr ernst, erklärte Scholz: „Wir bauen Wohnungen, die besonders für Menschen mit Behinderungen geeignet sind, wir sorgen dafür, dass immer mehr U-, S-Bahnen und Busse barrierefrei zugänglich sind, wir haben Internetseiten, die Informationen in Leichter Sprache anbieten. Und wir arbeiten seit 2012 intensiv an der Umsetzung der UN-Konvention. Das betrifft die Arbeit und die Freizeit.“ Und weiter: „Hamburg hat das Ziel, eine Inklusionsmetropole zu werden.“

Hamburgs erster Bürgermeister dankte den Ehrenamtlichen und betonte „Viele von Ihnen haben dafür gesorgt, dass Freiwilliges Engagement in Hamburg inklusiv gedacht wird. Sie wissen, anderen helfen macht stark.“

(Redaktion)


 


 

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