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Innovations-Kontakt-Stelle

Senat, Hochschulen und Handelskammer beschließen langfristige Finanzierung der IKS

Wirtschaft und Wissenschaft enger zu vernetzen, ist das Ziel der Innovations-Kontakt-Stelle (IKS). Die Projetpartner haben nun eine dauerhafte Finanzierung vereinbart. So soll die IKS langfristig dazu beitragen, Innovation zu ermöglichen sowie vorhandenes Wissen aus allen Wirtschaftszweigen und Forschungseinrichtungen zu bündeln.

Als Pilotprojekt von Senat, Handelskammer und Hochschulen wurde die Innovations-Kontakt-Stelle (IKS) im Jahr 2011 initiiert. Inzwischen hat sich das Projekt in den Augen der Beteiligten bewährt: In mehr als 230 Kooperationsprojekten habe die IKS die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt, heißt es in einer Pressemitteilung des Hamburger Senats. Zusätzlich habe sie mit mehr als 550 Unternehmen und Wissenschaftlern Beratungen durchgeführt. Der Wissens- und Technologietransfers sei Hauptthema in mehr als 1.000 Akquise- und Informationsgesprächen des IKS-Teams gewesen.

Am 1. Dezember 2014 haben im Hamburger Rathaus Senator Frank Horch (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (Behörde für Wissenschaft und Forschung) und Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer, vereinbart, dass die IKS dauerhaft finanziert werden soll. Die Finanzierung übernehmen je zur Hälfte der Hamburger Senat und die Handelskammer Hamburg.

Zur Begründung heißt es: In Hamburger Unternehmen und in der Wissenschaft entstünden viele überzeugende Ideen – ob technisch oder nichttechnisch – zu neuen Produkten und Dienstleistungen. Jedoch seien eigene Forschung und Entwicklung sowie das Halten der Produktpalette auf einem zukunftsfähigen Niveau für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft kaum im Alleingang zu realisieren. Für die Weiterentwicklung einer Idee hin zu einem marktreifen Produkt oder einer Dienstleistung existiere in Hamburg eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten. Allerdings gestalte sich die Suche nach passenden Ansprechpartnern, Ressourcen und themenbezogenen Angeboten zeitaufwändig. Auch seien die Vielfalt und die Möglichkeiten für den Nutzer oftmals nicht sofort erkennbar. Und genau hier vermittele die IKS. Wirtschaft und Wissenschaft könnten nun langfristig auf die Leistungen der IKS bauen.

An die IKS kann sich jeder wenden, der mit einer im Schnittbereich zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angesiedelten Problemstellung nicht gleich einen Zugang über bereits bestehende Zugangswege findet. Die IKS hat die Aufgabe, zu spezifischen Angeboten der vorhandenen Einrichtungen und Netzwerke zu vermitteln und dort, wo diese nicht vorhanden sind, aktiv unterstützend tätig zu werden. Insbesondere für Mittelständler, die noch keine Erfahrung in der Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen hatten, sei die IKS ein wichtiger Partner, dem man vertrauen könne. Das sei eine zentrale Grundlage für einen erfolgreichen Innovationstransfer.

(Redaktion)


 


 

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