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Institut für Hygiene und Umwelt

Hamburger Landeslabor soll modernen Neubau beziehen

Das Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt (HU), derzeit ansässig in der Marckmannstraße, erhält einen Neubau mit großzügigen Laboren und modernsten labortechnischen Anlagen. Der neue Standort am Bullenhuser Damm soll dem Landeslabor künftig ausreichend Platz bieten, um seine vielfältigen Aufgaben vor allen in den Bereichen der Umweltuntersuchung, der Infektionsmedizin sowie der Lebensmittelsicherheit wahrnehmen zu können.

Der Bauplatz am Bullenhuser Damm befindet sich in direkter Nähe zum Standort der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und bietet mit 12.000 Quadratmetern genügend Platz für eine Bebauung auf Basis der Nutzerbedarfsanalyse. Ausschlaggebend für die Wahl dieses Standorts seien auch die Nähe zum Hafen und Flughafen (Hafen- und Flughafenärztlicher Dienst) sowie die Erfüllung infrastruktureller Voraussetzungen, die der Betrieb des Impfzentrums verlangt, informiert die BGV. Zudem solle die zentrale Lage eine gute Erreichbarkeit des Landeslabors durch Kunden und Auftraggeber wie die Bezirksämter (Probenanlieferungen von den Bezirken) oder das Veterinär- und Einfuhramt sicherstellen. Auch die gute Erreichbarkeit der zahlreichen Messnetze des Landeslabors im gesamten Stadtgebiet war ausschlaggebend für die Auswahl des neuen Standorts. Eine Modernisierung der bisherigen Gebäude in der Marckmannstraße wäre – auch aufgrund von Denkmalschutzauflagen – mit höheren Kosten verbunden gewesen als ein Neubau.

Die Planungsphase soll 2022 abgeschlossen werden, so dass im selben Jahr mit dem Bau begonnen werden kann. Der Einzug des Instituts für Hygiene und Umwelt ist nach aktuellem Planungsstand für das erste Quartal 2026 vorgesehen.

INSTITUT FÜR HYGIENE UND UMWELT
Die Laboreinrichtung ist ein Landesbetrieb der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Die drei Fachbereiche des Instituts – Lebensmittelsicherheit und Zoonosen, Hygiene und Infektionsmedizin sowie Umweltuntersuchungen – stützen sich auf eine gemeinsame Verwaltung. Insgesamt setzen sich hier rund 300 Mitarbeitende dafür ein, die Verbraucher vor mangelhaften Produkten zu schützen, die Gesundheit der Bevölkerung zu bewahren und den Zustand der Umwelt zu überwachen. Das Aufgabenspektrum des HU hat sich seit seinem Einzug in die Marckmannstraße 1986 stetig weiterentwickelt, genauso wie die Analysetechniken und Methoden in den Laboren. Hieraus ergeben sich neue Bedarfe wie etwa besondere Räume für Analysegeräte oder spezielle Auswerteplätze für das Personal. Das neue Laborgebäude ermöglicht dem Institut künftig optimierte Prozessabläufe und die Einhaltung aktueller und zukünftiger Anforderungen in seinen drei großen Arbeitsbereichen Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltuntersuchungen. So kann das HU auch zukünftig als zuverlässiger Lieferant von Mess- und Untersuchungsdaten und fachkundiger Berater der Behörden fungieren.

(Redaktion)


 


 

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