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Integrierte Stadtteilentwicklung nimmt Fahrt auf

Die Senatskommission Integrierte Stadtteilentwicklung hat erneut wichtige Voraussetzungen zur Umsetzung des neuen Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) geschaffen.

Außerdem hat die Kommission zu 29 Hamburger Programmgebieten Richtungsentscheidungen zur künftigen Förderung getroffen. Sie gab das Startsignal für ein auf Hamburg zugeschnittenes Sozialmonitoring und für die Erprobung einer sozialräumlich ausgerichteten Arbeitsmarktpolitik.

(1) Kontinuierliche Stadtteilbeobachtung in Hamburg

Nach Abschluss der wissenschaftlichen Erprobung hat die Senatskommission den Startschuss für eine kontinuierliche Stadtteilbeobachtung in Hamburg gegeben. Zentrale Aufgaben des überbehördlich entwickelten Hamburger Sozialmonitorings sind soziale Ungleichheiten in den Stadtteilen frühzeitig zu erkennen und so Förderprogramme der Stadtteilentwicklung gezielter zu steuern.

In Hamburg gibt es nun erstmalig ein Sozialmonitoring zur Beobachtung von sozialen Indikatoren in den Stadtteilen und Quartieren. Unter anderem werden betrachtet der Anteil der SGB-II-Empfänger, die Arbeitslosenrate und Bildungserfolge, die sehr kleinräumig auf der Ebene der statistischen Gebiete ausgewertet werden.

Im Auftrag der BSU wurde das Indikatorenset in den letzten Monaten durch Wissenschaftler der Universität Hamburg sowie der HafenCity Universität (HCU) anhand realer Daten erprobt. Die Ergebnisse liegen nun im „Pilotbericht Sozialmonitoring“ vor. Zudem wurde eine Methode entwickelt, nach der Auffälligkeiten in bestimmten Stadtteilen verstärkt sichtbar gemacht werden können. Dabei zeigten sich Abweichungen vom statistischen Mittelwert in einer Reihe von Stadtteilen im Süden und Osten Hamburgs, sowie in innenstadtnahen Bereichen und auf den Elbinseln. Betroffen sind vornehmlich Quartiere, die bereits als Fördergebiete im Fokus der integrierten Stadtteilentwicklung sind.

Als Instrument der Programmsteuerung wurde das Sozialmonitoring im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) konzipiert. Als kontinuierliches Beobachtungssystem bildet es eine wichtige Grundlage für die Stadtteilentwicklung aus gesamtstädtischer Sicht. Die Verwaltung ist damit in der Lage, unterstützungsbedürftige Quartiere frühzeitig zu identifizieren und die Auswahl von Fördergebieten auf eine objektive Datenbasis zu stützen. Zusätzlich können mit Hilfe dieser Informationen anschließend Maßnahmen der Stadtteilentwicklung initiiert werden.

Die systematische Beobachtung der Rahmendaten stellt darüber hinaus auch quartiersbezogene Rahmendaten für die Evaluation und das Controlling innerhalb des RISE bereit.

Die Berichte sollen jährlich mit jeweils aktualisierten Daten veröffentlicht werden.


 


 

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