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RISE

Integrierte Stadtteilentwicklung nimmt Fahrt auf

(2) Überleitung von 29 Gebieten in die Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Nach vereinbarten Fahrplänen werden 29 in alter Programmatik gestartete Verfahren innerhalb eines Jahres in integrierten Konzepten weiterentwickelt. Und die laufenden Förderprozesse werden insbesondere hinsichtlich der Bündelung von Ressourcen verbessert.

Den Richtungsentscheidungen der Senatskommission lagen Expertisen von drei Gutachterteams zu Grunde.

Für die einzelnen Gebiete sind mit den Richtungsentscheidungen unterschiedliche Optionen verbunden. Zum Beispiel werden in sechs Gebieten – darunter im Südlichen Reiherstiegviertel - nur geringere konzeptionelle Nachbesserungen erforderlich. Während für andere Gebiete, deren Förderung nach bisheriger Planung absehbar endet, nun eine Neuaufnahme in die Förderprogrammatik von RISE in Frage kommt. Dazu gehören zum Beispiel die Gebiete Osdorfer Born und Neuwiedenthal. Auf dieser Grundlage können die verantwortlichen Bezirksämter die Arbeit an der Konkretisierung in ihren gebietsbezogenen Förderkonzepten aufnehmen. Dabei kommt es auch darauf an, dass die verschiedenen Fachpolitiken sich noch stärker in die Unterstützung der belasteten Gebiete einbringen.

(3) Start für bezirkliche Beschäftigungskonferenzen

Die Verbesserung der Lebensbedingungen und Entwicklungschancen von Menschen in benachteiligten Quartieren gehört zu den Leitzielen des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Um die Integration arbeitsloser Menschen in den ersten Arbeitsmarkt in den Fördergebieten zu verbessern, soll die bereits angelaufene sozialräumliche Ausrichtung der Arbeitsmarktpolitik weiter intensiviert werden. So sollen bezirkliche Beschäftigungskonferenzen erprobt werden.

Mit der Einführung bezirklicher Beschäftigungskonferenz sollen die Maßnahmen noch gezielter an die Anforderungen der Sozialräume ausgerichtet werden. Um passgenauere Angebote entwickeln zu können, werden die Förderangebote künftig mit Angeboten anderer Fachbehörden und Bezirksämtern in bezirklichen Beschäftigungskonferenzen koordiniert.

Das neue Verfahren der bezirklichen Beschäftigungskonferenzen soll zunächst in einem Pilotbezirk erprobt werden. Dafür stellt team.arbeit.hamburg ein Kontingent von etwa 300 AGH-Stellen bereit. Die Bezirksämter konnten sich bei der BWA und der BSU für den Modellversuch bewerben, wobei die Entscheidung schließlich für eine Durchführung im Bezirksamt Harburg gefällt wurde. Mit der Durchführung wird im Frühjahr 2011 begonnen und die Funktionsweise und Ergebnisse des Verfahrens evaluiert. Auf Basis der Ergebnisse wird dann schließlich über die stadtweite Einführung der Konferenzen entschieden, mit der Anfang 2012 gerechnet wird.

(Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)


 


 

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