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Internationaler Kongress-Standort

Hamburg will mehr wissenschaftliche Kongresse in die Stadt holen

Hamburg will mehr wissenschaftliche Kongresse in die Stadt holen. Dafür ist eine Initiative des Hamburg Convention Bureaus und der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung gestartet.

Am 7. Dezember 2015 haben sich mehr als sechzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten bei der Veranstaltung „Wissen(s)chafft Kongresse“ getroffen, um sich auszutauschen über die Akquise und Ausgestaltung von Fach-Kongressen und Tagungen.

Mit der Veranstaltung „Wissen schaf(f)t Kongresse – Kongressorganisation leicht gemacht“ haben das Hamburg Convention Bureau (HCB) und die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung eine neue Plattform für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und MItarbeitende wissenschaftlicher Institutionen geschaffen. Durch thematisch unterschiedliche Workshops, Vorträge und fachlichen Austausch wurde den Teilnehmenden das Werkzeug zur erfolgreichen Kongressakquise an die Hand gegeben. Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung war es, Hamburg als internationale Kongressdestination zu positionieren und die Wissensmetropole nachhaltig zu stärken.

„Wir haben exzellente Forscherinnen und Forscher in unserer Stadt. Wir möchten sie dazu ermutigen, ihr Wissen mit internationalen Expertinnen und Experten hier in Hamburg zu teilen und zu vertiefen. Fachkongresse und Tagungen sind ein wichtiger Bestandteil eines lebendigen Wissenschaftsstandortes“, sagte Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

Thorsten Kausch, Geschäftsführer der Hamburg Convention Bureau GmbH und der Hamburg Marketing GmbH ergänzte: „Mit ‚Wissen schaf(f)t Kongresse‘ wollen wir Professoren, Wissenschaftler und Mitarbeiter an wissenschaftlichen Instituten für die Einwerbung von Tagungen und Kongressen sensibilisieren, indem wir aufzeigen, wie Kongressakquise funktioniert und wie das HCB dabei unterstützend tätig sein kann.“

Wissenschaftliche Kongresse haben für Hamburg eine bedeutende Rolle. Erst im Oktober waren zur internationalen Konferenz für Roboter und intelligente Systeme „IROS 2015“ des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg mehr als 2.500 Gäste aus aller Welt nach Hamburg gekommen, um die neuesten Entwicklungen und Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren.

Im kommenden Jahr finden beispielsweise drei große wissenschaftliche Kongresse in der Hansestadt statt: Der 51. Historikertag 2016 im September mit etwa 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern; im Juli 2016 werden rund 4.000 Mathematikerinnen und Mathematiker aus der ganzen Welt zu Gast sein beim 13th International Congress on Mathematical Education und die EUHEA Conference on Health Economics – ebenfalls im Juli mit 1.000 Expertinnen und Experten – kommt ebenfalls nach Hamburg.

Im europäischen und weltweiten Städte-Ranking gehört Hamburg zu den führenden Veranstaltungsorten für Verbandsveranstaltungen. Hamburg nimmt im weltweiten Städte-Ranking der „Meeting Industry“ Platz 62 von 377 ein, im europäischen Städte-Ranking Platz 32 von 210.

(Redaktion)


 


 

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