Teure Downloads
Risiken von Up- und Downloads im Internet
Hamburg. Ein schneller Klick im Internet, ein kurzer Download, ein folgender Anwaltsbrief mit einer Abmahnung – und schon kann es teuer werden. Solche Abmahnungen, z.B. bei der Nutzung von Internettauschbörsen, sind häufig die Folge von unbewussten Urheberrechtsverstößen.
Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz will Jugendliche und Eltern deshalb mit dem Faltblatt „Upload – Download. Rechte im Internet“ über legale Möglichkeiten im Internet informieren und auf Risiken hinweisen.
Die scheinbar günstige und entsprechend verlockende Möglichkeit, z.B. Musiktitel oder Filme, einfach, schnell und kostenfrei aus dem Internet auf den eigenen PC zu kopieren, birgt vielfach Gefahren. „Medienkompetenz gehört zur Verbraucherkompetenz und vermeidet ein böses Erwachen“, so Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Es genügt nicht, Medien wie das Internet nur benutzen zu können. Vielmehr gehören auch Kenntnisse über den rechtlichen Hintergrund dazu, um Vor- und Nachteile, aber auch um mögliche Risiken oder Rechtsverstöße zu erkennen. Dabei sind nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Eltern gefragt, die wir ebenfalls informieren wollen.“
Da immer wieder insbesondere jugendliche Verbraucherinnen und Verbraucher betroffen sind, haben sich die Verbraucherschutzministerinnen und Verbraucherschutzminister der Länder im Rahmen der 7. Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) für Verbesserungen des Verbraucherschutzes bei Abmahnungen eingesetzt. Das Ziel ist es, Abmahnkosten einzugrenzen und die Anzahl der Urheberrechtsverstöße zu reduzieren. Neben gesetzlichen Maßnahmen soll künftig auch eine bessere Verbraucherbildung als präventives Element einen Schwerpunkt bilden. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat dazu die Broschüre „ Upload – Download. Rechte im Internet“ veröffentlicht, die sich an Jugendliche, aber auch Eltern richtet.
Die Broschüre kann soweit verfügbar per frankiertem Rückumschlag bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Fachabteilung Wirtschaftlicher Verbraucherschutz, Billstraße 80, 20539 Hamburg oder per E-Mail unter kundenschutz@bgv.hamburg.de bestellt werden.
(Behörde für Gesundhe und Verbraucherschutz)
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