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Jazz - Resultat der in Amerika gespeicherten Energie

Für das erste von insgesamt drei Konzerten des NDR Sinfonieorchesters auf Kampnagel hat der Texaner John Axelrod für Sonnabend, 12. Dezember ein jazziges Programm mit dem Titel „A Highway to Rhythm“ zusammengestellt. Im Anschluss lädt die NDR Bigband (Leitung: Jörg Achim Keller) gemeinsam mit dem japanischen Jazz-Pianisten Makoto Ozone zu Lounge-Musik ein.

„Jazz ist das Resultat der in Amerika gespeicherten Energie“, schrieb George Gershwin 1933. Es dauerte sehr lange, bis die kulturell und ethnisch heterogene Bevölkerung der ehemaligen Kolonien einen eigenständigen Musikstil herausbildete – der sich dann aber umso machtvoller seinen Weg durch die Welt bahnte.

Kurt Weills „Mackie Messer“ aus der „Dreigroschenoper“, schon im „Alten Europa“ ein Hit, wurde als „Mack the Knife“ in der Version von Louis Armstrong unsterblich. Gershwin selbst schaffte mit der „Rhapsody in Blue“ eine bis heute unerreichte Synthese aus amerikanischem Jazz und europäischer Klassik.

Leonard Bernstein – einstmals Lehrer und Mentor von John Axelrod – trug ebenfalls dazu bei, den Jazz in die Konzerthalle zu tragen. Dies nicht nur als Dirigent und Pianist, sondern auch als Komponist. Und Michael Daugherty lässt zu den Klängen der gregorianischen Dies-Irae-Sequenz sogar den toten Elvis aus dem Grab steigen, verkörpert ausgerechnet von einem Solo-Fagott.

Konzert: Sonnabend, 12. Dezember 2009, 20.00 Uhr, Kampnagel

(ots / NDR)


 


 

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