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Insolvenz

Karstadt-Rettung sorgt für Streit in Regierungskoalition

Das Ringen um die Zukunft der insolventen Warenhauskette Karstadt sorgt jetzt auch für Streit in der schwarz-gelben Koalition. Dabei kritisiert Wirtschaftsminister Rainer Brüderle Arbeitsministerin Ursula von der Leyen für ihre Einmischung in den Streit um die Höhe der künftigen Warenhausmieten.

Von der Leyen hatte sich zuvor in den Streit um die Zukunft von Karstadt eingeschaltet. In einem vertraulichen Schreiben an die Gläubiger des Vermiesterkonsortiums Highstreet habe sie auf eine Einigung im Streit um die Mieten gedrungen. Dies berichtete die Bild am Sonntag. Aufgrund der anhaltenden Uneinigkeit zwischen Karstadt-Investor Nicolas Berggruen und Highstreet war die Entscheidung des Essener Amtsgerichtes über den Insolvenzplan bereits mehrfach verschoben worden.

BUCHEMPFEHLUNG:

Brüderle zeigte sich im Hinblick auf die Einmischung seiner Kabinettskollegin irritiert. „Die schwierigen Verhandlungen zwischen den Vermietern und potenziellen Erwerbern im Fall Karstadt zeigen eindrucksvoll, dass es in einer Sozialen Marktwirtschaft nicht Aufgabe des Staates ist, sich in Verhandlungen zwischen privaten Unternehmen einzuschalten. Dies ist ureigenste Sache der Unternehmen. Im übrigen gilt: Wer mitverhandelt, ist auch mit in der Haftung“, sagte der Bundeswirtschaftsminister, der ein strikter Gegner staatlicher Einmischung ist, gegenüber der Zeitung.

(Redaktion)


 


 

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