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Lufthansa bietet 4,49 Euro je Aktie

Kaufangebot an Aktionäre der Austrian Airlines AG

Luthansa unterbreitet den Aktionären der Austrian Airlines AG über die ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH ein öffentliches Kaufangebot und bietet pro Stückaktie 4,49 Euro. Die Frist für die Annahme des Angebotes beginnt am 2. März 2009 und endet am 11. Mai 2009. Die Höhe des Angebotspreises orientiert sich an dem durchschnittlichen nach den jeweiligen Handelsvolumen gewichteten Börsenkurs während der letzten sechs Monate vor Bekanntmachung der Angebotsabsicht; das ist die Zeit vom 3. Juni 2008 bis inklusive 2. Dezember 2008. Das Übernahmeangebot von 4,49 Euro je Aktie liegt rund 69 Prozent über dem Handelspreis vom 2. Dezember 2008 und etwa 30 Prozent über dem Schlusskurs der Aktie vom 26. Februar 2009.

Das Angebot ist ein weiterer Schritt hin zur vollständigen Übernahme von Austrian Airlines durch den Lufthansa Konzern. Zuvor hatten die Aufsichtsräte der Deutschen Lufthansa AG und der Österreichischen Industrieholding AG (ÖIAG) dem Erwerb der Aktien und Integration der Austrian Airlines AG in den Lufthansa Konzern zugestimmt. Die entsprechenden Verträge wurden am 5. Dezember 2008 unterzeichnet. Im Rahmen dieser Verträge wurde auch der Verkauf der 41,56 Prozent im Besitz der ÖIAG befindlichen Anteile an Austrian Airlines AG zum Preis von 366 Tausend Euro zuzüglich eines Besserungsscheins vereinbart. Aus diesem Besserungsschein zahlt Lufthansa an die ÖIAG einen Betrag von bis zu 164 Millionen Euro in Abhängigkeit von der zukünftigen wirtschaftlichen Wertentwicklung der Austrian Airlines AG und einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Lufthansa Aktie gegenüber den Aktienkursen von Wettbewerbern.

Die Aktien der Austrian Airlines AG werden künftig von der österreichischen Gesellschaft ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH gehalten, deren Gesellschafter mit 50,2 Prozent die ÖLP Österreichischen Luftverkehrs-Privatstiftung und mit 49,8 Prozent von der ÖLB Österreichische Luftverkehrs-Beteiligungs-GmbH, eine 100 prozentigen Tochter der Lufthansa, sind.

Der Vollzug der Transaktion steht unter anderem unter den aufschiebenden Bedingungen der kartellrechtlichen Freigaben und der Freigabe einer von der Republik Österreich zu leistenden Restrukturierungsbeihilfe von 500 Millionen Euro durch die Europäische Kommission. 

Die europäische Luftverkehrsindustrie befindet sich in einem grundlegenden Veränderungs- und Konsolidierungsprozess. Ziel der Integration von Austrian Airlines in den Lufthansa Konzern ist die Bündelung der Kräfte von zwei Airlines. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit und Gesamtwirtschaftlichkeit der Partner im Verbund nachhaltig gestärkt. Austrian Airlines wird in Zukunft von Größenvorteilen, der Marktpräsenz und der Vertriebsstärke von Lufthansa profitieren. Die Integration in das Multi-Hub-System von Lufthansa erhöht die Attraktivität des Steckennetzes für die Kunden beider Partner und sichert dem Standort Wien die Anbindung an europäische und interkontinentale Wirtschaftszentren. Wesentlich bei der Integration ist die Sicherung der Marke „Austrian“ sowie der Erhalt von Austrian Airlines als eigenständige Fluggesellschaft mit Sitz in Österreich.

Deutsche Lufthansa AG          

(Redaktion)


 


 

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