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Kennzeichnungspflicht

Einzelhandel: deutlichere Kennzeichnung für Ein- und Mehrwegverpackungen

Das Bundeskabinett hat am 6. Februar 2013 die „Verordnung über Hinweispflichten des Handels beim Vertrieb bepfandeter Getränkeverpackungen" beschlossen.

Diese Verordnung soll den Handel verpflichten, Einweg- und Mehrwegverpackungen in den Regalen deutlicher zu deklarieren. Verbraucher erhalten dadurch die Möglichkeit, sich bewusst für eine Getränkeverpackung zu entscheiden, die ihren ökologischen Ansprüchen genügt.

Alle Getränkeverpackungen müssen zukünftig mit den Hinweisen „EINWEG" und „MEHRWEG" in unmittelbarer Nähe zu den Produkten versehen werden. Diese Hinweise müssen nach der Verordnung deutlich sicht- und lesbar sein. Gestalt und Schriftgröße sollen zusätzlich mindestens der vor Ort üblichen Auszeichnung des Endpreises entsprechen.

Die Pflicht zur Kennzeichnung gilt für Händler die Getränke an Endverbraucher abgeben. Die Auszeichnung muss auch dann erfolgen, wenn der Vertrieb der Produkte über Kataloge oder das Internet erfolgt. Von der Hinweispflicht ausgenommen bleiben kleine Verkaufsstellen wie Kioske und Getränkeautomaten.

Hinweis: Der Bundestag und der Bundesrat müssen der Verordnung noch zustimmen. Darüber hinaus ist eine Übergangsfrist von neun Monaten geplant.

(Redaktion)


 


 

Kennzeichnungspflicht
Ein- und Mehrwegverpackungen

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