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Klaus Kobjoll

Wa(h)re Herzlichkeit - mehr als nur eine Ware

Was ist das: ein ungewöhnliches Ambiente + ein ungewöhnliches Thema + ein ungewöhnlicher Referent? Die Antwort: das 'Forum Führung'. Am 17. November war dieses erfolgreiche Format des BVMW zu Gast im gläsernen Ambiente der Mercedes-Benz-Niederlassung am Heidenkampsweg.

Das Thema: Wa(h)re Herzlichkeit. Der Referent: Klaus Kobjoll, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Experten zu den Themen Quality Management und Mitarbeitermotivation – und selbst vielfach ausgezeichneter Unternehmer. Sein Schindlerhof wurde bereits sieben Mal zum besten Tagungs- und Seminarhotel gekürt. Er selbst erhielt zwei Mal den Deutschen Marketing-Preis und drei Mal den Ludwig-Ehrhard-Preis. Zwei Mal 90 mitreißende Minuten lang zog der umtriebige Unternehmer die 200 Gäste in seinen Bann.

Zum Auftakt der Veranstaltung bedankte sich Andreas Feike, Sprecher der BVMW Landesgeschäfsführung, bei seinen Partnern, die zur Realisierung einer solch hochkarätigen Veranstaltung beigetragen. Dazu zählen Hans-Hermann Hüge (Telekom), Andreas Schäfer (Daimler), Michael Westhoff (Hamburger Feuerkasse, Alexander Walter (Stockheim) Carsten Behfeld ( Deutsche Post ) und Andreas Lange (SAP).

Anschließend trat Klaus Kobjoll den Beweis an, dass wahre Herzlichkeit eine Ware ist, die den Umsatz steigern und den Gewinn maximieren kann. Kobjolls Credo: Marketing-Sog statt Marketing-Druck durch hohe Servicequalität und begeisterte Mitarbeiter. „Damit trifft Klaus Kobjoll genau den Nerv des Mittelstands“, sagt Andreas Feike, „denn Kaufentscheidungen werden maßgeblich durch drei Kriterien beeinflusst: Leistung, Preis und Emotion. Die gute Leistung wird vorausgesetzt. Sich über den Preis differenzieren zu wollen, ist Mittelständlern nicht zu empfehlen. Was bleibt ist die Emotion.“

Eben das bestätigte Kobjoll in seinem Vortrag und betonte: „Gewinn ist ein Zeichen von Effizienz , Umsatzwachstum ist ein Zeichen von Attraktivität.“ Aber beides sei nicht mit Durchschnittlichkeit zu erreichen: „Wenn jemand den Kopf in der Backröhre hat und die Füße im Kühlschrank, beträgt seine durchschnittliche Körpertemperatur 37,5 Grad…“ Ähnlich uneffizient sei Ähnlichkeit: „Es gibt zu viele ähnliche Firmen mit zu viel ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen. Die Servicequalität macht besonders für den Mittelstand den Unterschied, denn die ist ein emotionales Erlebnis.“ Zunächst einmal müsse die Basisqualität stimmen, „denn die sollte der Kunde voraussetzten können“. Wichtiger sei die Erwartungsqualität des Kunden und getoppt werde sie noch durch die Überraschungsqualität des Unternehmens. „Die Details sind entscheidend, die Kleinigkeiten, die einen Kunden dazu bringen, immer wieder in einem bestimmten Restaurants zu essen, immer wieder in einem bestimmten Hotel abzusteigen oder seine Waren immer wieder bei einer bestimmten Firma zu bestellen – ist eben nicht der Preis allein.“

Wie diese ganzen Prämissen en Detail umzusetzen sind, das erklärte Klaus Kobjoll im zweiten Teil seines Vortrags – auf ebenso anschauliche wie unproblematisch auf viele Bereiche umsetzbare Weise. „Klaus Kobjoll ist das beste Beispiel für seine Thesen“, so Andreas Feike. „Er vereint Innovationsstärke und Motivationsstärke gepaart mit solider Wirtschaftsdenke. All das was den Mittelstand ausmacht und was ihn voranbringt.“

Bilder vom Forum Führung

(BVMW)


 


 

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