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Klimaschutz

Hamburg beteiligt sich erneut an der „Earth Hour“

WWF-Licht-aus-Aktion „Earth Hour“: Am Sonnabend, 25. März 2017, um 20.30 Uhr hiesiger Zeit schalten Millionen Menschen in mehreren hundert Städten weltweit für eine Stunde die Lichter aus – in privaten Haushalten und in öffentlichen Gebäuden. Sie setzen ein sichtbares persönliches Zeichen gegen die globale Erderwärmung. Auch die Hansestadt Hamburg macht mit.

Gemeinsames Zeichen für Klimaschutz

Wenn am 25. März zahlreiche Lichter an Alster und Elbe um 20.30 Uhr für eine Stunde erlöschen, wird das Hamburger Rathaus ebenfalls dunkel bleiben. Außerdem werden während der Earth Hour Anstrahl-Anlagen der St. Petrikirche, der Norderelbbrücke sowie der Lombardsbrücke durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sowie die Hamburg Verkehrsanlagen GmbH (HHVA) abgeschaltet.

„Earth Hour ist eine wunderbare symbolische Aktion für ein einfaches, persönliches Statement zu mehr Klimaschutz. Klimaschutz fängt bei jedem selbst an. Mit nur wenigen und einfachen Tricks kann man ganz effektiv Energie sparen und seinen Beitrag leisten. Ich freue mich, wenn viele Hamburgerinnen und Hamburger am kommenden Samstag auch ‚ihr Zeichen‘ für mehr Klimaschutz setzen,“ so Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan.

Rund 250 deutsche Städte hätten sich in diesem Jahr für diese Aktion angemeldet, heißt es. Der World Wide Fund For Nature (WWF) hat die Mahnstunde gegen die globale Erderwärmung 2007 in Sydney initiiert. 2,2 Millionen australische Haushalte beteiligten sich damals. In den vergangenen Jahren nahmen 135 Länder über 18 Zeitzonen hinweg teil. Tausende Organisationen schlossen sich an, unzählige Schulen erklärten ihre Teilnahme und auch Geschäfte und Firmen verdunkelten ihre Fenster, berühmte städtische Wahrzeichen löschten das Licht. Hamburg beteiligt sich an der Earth Hour seit 2009.

Licht und Elektrogeräte – ausschalten, was nicht benötigt wird

Jeder Privathaushalt kann sich an der symbolischen Aktion beteiligen: Kerzenschein statt elektrisches Licht, PC herunterfahren, TV-Gerät ausschalten oder auch für weitere nicht benötigte Geräte den Stecker aus der Steckdose ziehen. Strom sparen hilft, die CO2-Emissionen zu reduzieren und schont am Ende auch den eigenen Geldbeutel. Mit diesem Bewusstsein lässt sich manch persönliche Maßnahme zur Earth Hour anschließend vielleicht auch in den Alltag übertragen. Denn Elektrogeräte im Stand-by bringen Verbrauchern wenig Nutzen, verursachen aber hohe Kosten. Im Schnitt fielen zehn Prozent des Haushaltsstromverbrauchs auf den Betrieb von Elektrogeräten im Stand. Darauf weist das Vergleichsportal check24.de hin.

Nach aktueller Hochrechnungen des Portals verbrauchen deutsche Privathaushalte in jeder Stunde rund 1,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) für Elektronik im Ruhemodus. Das entspreche Kosten von knapp 440.000 Euro pro Stunde oder dem Jahresverbrauch von 300 Vierpersonen-Haushalten.

Aufs Jahr gerechnet verbrauchen Deutsche laut dem Vergleichsportal etwa 13 Milliarden kWh Strom, um ihre Elektrogeräte im Stand-by-Modus zu betreiben. Das sei mehr als ein mittleres Kernkraftwerk jährlich an Strom erzeugt. Entstehende Kosten: rund 3,8 Milliarden Euro.

(Redaktion)


 


 

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