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  • 04.09.2008, 09:00 Uhr
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  • Hamburg
Werbung/Marketing

Klischeehafte Bilder oder Botschaften sollen aus der Werbung verbannt werden

Werbung über unterschiedliche Medien ist ein Teil unseres Alltags. Daher sei es besonders wichtig, dass Fernsehwerbung "ethisch und/oder rechtlich verbindlichen Regeln" unterliege, so das Europäische Parlament. Das EP fordert auch Aufklärungsaktionen und Bildungsprogramme, um gegen sexistische Beleidigungen und entwürdigende Bilder von Frauen und Männern in der Werbung und im Marketing vorzugehen.

In dem von Eva-Britt SVENSSON (GRÜNE/FEA, SE) verfassten Bericht wird betont, dass es besonders wichtig ist, dass Fernsehwerbung bestehenden ethisch und/oder rechtlich verbindlichen Regeln und/oder Verhaltenskodizes unterliegt. Auf diese Weise könnten Werbespots, die diskriminierende oder entwürdigende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterstereotypen vermitteln oder zu Gewalt anstacheln, unterbunden werden.

 Aufklärungsaktionen konzipieren

Das Europäische Parlament fordert die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten auf, Aufklärungsaktionen gegen sexistische Beleidigungen und entwürdigende Darstellungen von Frauen und Männern in der Werbung und im Marketing zu konzipieren.  

Die Mitgliedstaaten müssten das Bild von Frauen und Männern in der Werbung und im Marketing untersuchen und darüber berichten.

Unwürdige Stereotype beseitigen

Insbesondere sei es notwendig, Botschaften, die die menschliche Würde verletzen und Geschlechterstereotype vermitteln, aus Lehrbüchern, Spielzeug, Videos, Computerspielen und Internet zu beseitigen.

 Des Weiteren werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, durch geeignete Maßnahmen zu gewährleisten, dass Marketing und Werbung die Achtung der menschlichen Würde garantieren. Außerdem sollen Diskriminierungen sowie jegliche Anstachelung zum Hass aus Gründen des Geschlechts oder der rassischen bzw. ethnischen Herkunft etc. unterbunden werden.  

Bildungsprogramme für Geschlechtergleichstellung

Schließlich werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Bildungsinitiativen zu konzipieren und in die Wege zu leiten, die im "Geiste der Toleranz" entwickelt wurden und die alle Formen von Stereotypisierung, die die Beziehungen zwischen Männern und Frauen deutlich verschlechtern, unterlassen, um "die Kultur der Geschlechtergleichstellung" mit Hilfe von geeigneten Bildungsprogrammen zu fördern.

Quelle: europarl.de

(Redaktion)


 

 

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