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Kommunikationsverhalten

Kommunikation im Unternehmen: Nicht nur hören was Sie wollen

Oft beherrschen Oberflächlichkeit, Gewohnheit und die Unfähigkeit, Perspektiven zu verändern Gespräche im Berufsalltag. In seinem neuen Ratgeber „Schluss mit Bla Bla Bla!“ zeigt der Rhetorik-Experte Heinz Ryborz, mit welchem profundem Wissen wir ein Gefühl für unser Gegenüber entwickeln und die Körpersprache des anderen lesen können. Mit Empathie und dem eigenen Senden von positiven Botschaften gehen wir offener und sensibler in Gespräche. Neben Tipps für das Verhandeln, das Lösen von Konfliktsituationen und die Kommunikation im Job bietet der Rhetorik-Coach einige Beispiele, an denen der Leser lernen kann, wie man kommuniziert.

Es steht ein Mitarbeitergespräch an und der Kollege ahnt nichts Gutes. Als Projektmanager konnte er in den letzten Wochen nicht die Schritte machen, wie er es sich vorgenommen hatte. Und sein neuer Vorgesetzter behagt ihm gar nicht. Frisch im Unternehmen will sich der Manager beweisen, das spürt er. Wie geht wohl das Mitarbeitergespräch aus? Mit einer gewissen Grundstimmung und Wut, gemischt mit Angst vor dem eigenen Versagen geht der Projektleiter in das Gespräch. In Erwartung des Schlimmsten hört er nur das, was er hören möchte. Aber ein Gespräch besteht nicht nur aus dem reinen Austausch von Informationen. „Ziel ist es, die Gefühlsnuancen des anderen aufzunehmen und die Klänge seiner inneren Welt zu hören“, so Heinz Ryborz. „Sie treten mit der Gefühlswelt des Gesprächspartners so in Resonanz, dass Sie Dinge spüren, die dem anderen selbst nicht so bewusst sind und gehört werden wollen.“ Würde unser Projektleiter sich emphatisch verhalten, würde er womöglich bemerken, dass sein Gegenüber sehr unsicher ist. Zudem ist er müde und unkonzentriert. Der neue Job ist mit viel „Druck von oben“ verbunden, dazu ist er gerade das erste Mal Vater geworden. Und dieser Mitarbeiter schaut immer so grimmig. Also Augen zu und durch.

Empathie: den Menschen hinter dem Kollegen wahrnehmen

So in etwa gehen wir durch jeden Tag. Die Kommunikation in Unternehmen beschränkt sich aufgrund von Zeitdruck und fehlendem Einfühlungsvermögen auf das Wesentliche, wir verlieren das Gefühl für das Zwischen-den-Zeilen-lesen. „Die Reizüberflutungen des Informationszeitalters bringt Menschen dazu, gedankenlos und unachtsam nach vereinfachten Skripten, nach Mustern zu handeln“, so Ryborz, „die Folge ist, dass diese Skripten unsere Fähigkeiten zur Empathie, ebenso wie unsere intellektuellen Fähigkeiten zum Negativen beeinflussen, Menschen verdummen und wie Maschinen funktionieren lassen“.

Roter-Reiter-Fazit: Ein aktiv gestaltetes Buch, das an Best-Practice-Beispielen zeigt, wie Kommunikation Türen öffnen oder auch schließen kann. Ein wertvoller Ratgeber für alle, die an ihrer Rhetorik feilen möchten.

Das Buch: Heinz Ryborz, „Schluss mit Bla Bla Bla! Kommunikation mit Herz und Verstand“, 2. Auflage, Metropolitan Verlag, ISBN 3961860173

(Christiane K. / www.roter-reiter.de)


 


 

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