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Konjunktur

Aufgehellte Stimmung in der Wirtschaft des Nordens

Die Initiative pro Metropolregion Hamburg hat den Konjunkturbericht für das dritte Quartal 2013 veröffentlicht. Demnach hat sich die Stimmung in der Wirtschaft der Metropolregion zum Herbst hin verbessert.

Der im Oktober berechnete Geschäftsklimaindikator liegt bei 114,2 (Test-)Punkten. „Die befragten Unternehmen stufen ihre aktuelle und zukünftige Geschäftslage besser ein als noch im Vorquartal und im Vergleichszeitraum von 2012“, erläutert Professor Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorsitzender der Initiative pro Metropolregion Hamburg und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Die Handelskammer Hamburg, die IHK Flensburg, IHK zu Kiel und IHK zu Lübeck, IHK Lüneburg-Wolfsburg, IHK zu Schwerin sowie die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum (Mitglieder der Initiative pro Metropolregion Hamburg) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung haben 1.554 Unternehmen mit Sitz in der Metropolregion Hamburg teilgenommen.

Dem Konjunkturbericht zufolge bezeichnen knapp 55 Prozent der Befragten ihre aktuelle Geschäftslage als „befriedigend beziehungsweise saisonüblich“, 33 Prozent als „gut“, heißt es. Besonders vielversprechend sei die Lage im Baugewerbe. Beim Blick auf die kommenden zwölf Monate gebe sich ein Großteil der Unternehmen optimistisch: „Annähernd zwei Drittel der Firmen gehen davon aus, dass die eigene Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten in etwa gleich bleiben wird, ein Viertel der Befragten rechnet sogar mit einer Verbesserung“, so Schmidt-Trenz. Er verweist auf die guten Prognosen im Außenhandel: „Seit mehr als vier Jahren schätzt ein Großteil der exportierenden Unternehmen in der Metropolregion ihre grenzüberschreitenden Geschäfte als „zunehmend“ oder „gleichbleibend“ ein.“

Nicht zuletzt die anhaltende Euro-Krise trübe jedoch die Ergebnisse der Befragung. Dazu Schmidt-Trenz: „Die Personal- und Investitionsplanungen für die kommenden zwölf Monate fallen eher zurückhaltend aus, allenfalls leichte Zuwächse beim Beschäftigtenstand und Investitionsvolumen deuten sich an. Beschäftigungszuwächse in der Metropolregion Hamburg seien am ehestem im Dienstleistungsbereich zu erwarten.

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Derzeit führt die Initiative pro Metropolregion Hamburg eine Befragung unter Bürgern und Unternehmern zu ihren alltäglichen Erfahrungen in der Metropolregion durch. Lesen Sie dazu mehr: „Metropolregion Hamburg: Umfrage soll Probleme im gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum aufzeigen“

(Redaktion)


 


 

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