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Kostenfreier Eintritt in viele Hamburger Museen am Reformationstag

Rund 30 Museen bieten am 31. Oktober 2019 unter der Kampagne #seeforfree freien Eintritt und ein vielfältiges Programm.

Für die einen ist am 31. Oktober Halloween. Für die anderen ist es der Reformationstag, ein arbeitsfreier Feiertag in einigen Bundesländern, seit 2018 unter anderem auch in Hamburg und Schleswig-Holstein. In Hamburg öffneten 2018 an diesem Tag erstmals viele Museen unter der Kampagne #seeforfree ihre Türen und boten den Besucherinnen und Besuchern bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm.

„#seeforfree – der 31. Oktober ist ein Museumstag für alle, an dem Interessierte dazu eingeladen sind, in den vielfältigen Ausstellungen der Hamburger Museen über Geschichte und Gegenwart, Kunst und kulturelle Traditionen miteinander ins Gespräch zu kommen”, heißt es in einer Mitteilung des Museumsdienstes Hamburg.

Auch in diesem Jahr findet der eintrittsfreie Museumstag wieder statt. Immerhin zählte der Museumsdienst 2018 nach eigenen Angaben mehr als 70.000 Besuche, darunter viele Menschen, die sich erstmals aufgemacht hätten, um die Hamburger Museen zu erkunden.

Gezielte fremdsprachliche Angebote

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien verweist darauf, dass Feiertage „seit jeher” Gemeinschaft herstellten, Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde zusammenbringen. „Die staatlichen Museen und Ausstellungshäuser sowie viele weitere private Museen greifen diese Tradition am Tag der Reformation auf und öffnen ihre Pforten noch ein Stück weiter als sonst – mit gezielten fremdsprachlichen Angeboten, Sonderveranstaltungen und freiem Eintritt. Dadurch wird ganz besonders deutlich, dass unsere Museen Räume für aktuelle gesellschaftliche Debatten eröffnen und dieses Angebot an alle Bürgerinnen Bürger richten.”

Mit Einführung des Tags der Reformation im vergangenen Jahr als arbeitsfreiem Tag beabsichtigen Senat und Bürgerschaft laut Mitteilung, „einen gesellschaftlichen Impuls zu setzen und eine Brücke zwischen allen religiösen oder säkularen Weltanschauungen zu bauen.” Die staatlichen Museen und Ausstellungshäuser sowie viele weitere private und Universitätsmuseen würden dabei eine besondere Rolle übernehmen: Sie bieten interessante Sonderprogramme und Führungen in verschiedenen Sprachen, Mitmachaktionen, Musik, Lesungen oder Museumsrallyes für Kinder und Erwachsene.

„Gameboy” und „Space Invaders” im Archäologischen Museum Hamburg

Viele Museen greifen dabei das zentrale Thema des Tages auf und stellen es auf Basis ihrer ständigen Sammlungen oder aktuellen Ausstellungen zur Diskussion. So werden im Museum für Kunst und Gewerbe die Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum beleuchtet und diskutiert. Das Archäologische Museum Hamburg bietet im Rahmen der neuen Sonderausstellung „hot stuff – Archäologie des Alltags“ die Möglichkeit, über das Spielen mit Klassikern wie „Space Invaders“ und „Gameboy“ in die eigene Kindheit einzutauchen. Das Museum der Arbeit untersucht mit „Europe at Work“ den Wandel in der Arbeitswelt und sammelt in diesem Zusammenhang Geschichten der Besucherinnen und Besucher.

Welche Museen bei der Kampagne mitmachen und das Programm im Überblick gibt es auf der Webseite www.seeforfree.de

(Redaktion)


 


 

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