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Kulturwirschtschaft

Erfolgreiche Hamburger Kunstausstellungen

Die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum schließen 2015 als ein erfolgreiches Ausstellungsjahr ab. Beide Häuser konnten ihre Besucherzahlen erhöhen.

Die Hamburger Kunsthalle konnte trotz laufender Baumaßnahmen für 2015 nach eigenen Angaben eine erhebliche Steigerung der Besucherzahlen: So kamen 32.000 mehr als im Vorjahr, insgesamt rund 332.000 Gäste. Allein die Ausstellung „Verzauberte Zeit“ mit Werken unter anderem von Cézanne, van Gogh und Bonnard aus der berühmten Sammlung Hahnloser-Bühler sahen etwa 136.000 Menschen. Für die bis zum 11. Februar 2016 laufende Ausstellung „Nolde in Hamburg“ erwartet das Haus 120.000 Besucher.

Zum Publikumsrenner habe sich die Sammlungspräsentation „Spot on. Meisterwerke der Hamburger Kunsthalle“ entwickelt. Seit ihrer Eröffnung im August 2014 begeisterte sie knapp 230.000 Menschen. Baubedingt bietet diese Präsentation auf einer reduzierten Ausstellungsfläche die einmalige Chance, eine Auswahl von 200 Highlights der Sammlung in einem kompakten Rundgang durch nahezu 600 Jahre Kunstgeschichte zu erleben. Die Meisterwerke-Präsentation „Spot on“ ist noch bis zum 31. Januar 2016 zu sehen.

„Die Besucherzahlen 2015 übertreffen unsere kühnsten Erwartungen. Obwohl wir aufgrund der Baumaßnahmen nur einen Teil der Museumsflächen geöffnet hatten, kamen 11 Prozent mehr Besucherinnen und Besucher als im Vorjahr! Neben dem ambitionierten Ausstellungsprogramm haben auch die Kampagne ‚Weiter offen“ und Aktionen wie die durchgehende Feiertagsöffnung zu diesem Erfolg beigetragen“, so Dr. Stefan Brandt, Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle. Im Frühjahr 2016 will die Hamburger Kunsthalle die modernisierten Bereiche mit einem großen Bürgerfest wieder komplett eröffnen.

Auch das Bucerius Kunst Forum zieht positive Bilanz: Highlights von Miró bis Monet zogen mehr als 215.000 Gäste in das Ausstellungshaus am Hamburger Rathausmarkt. „Miró. Malerei als Poesie“ war demnach mit rund 97.000 Gästen die besucherstärkste Schau im Jahr 2015.

„Die Ausstellungen zur Klassischen Moderne im Bucerius Kunst Forum stellen sich dem Anspruch, einem prominenten Werk durch eine neue Fragestellung eine unbekannte Seite abzugewinnen und zur Diskussion zu stellen. 2015 stand Mirós lyrische Malerei im Zentrum“, so Direktorin Ortrud Westheider. Mit „Miró. Malerei als Poesie“ widmete sich Anfang des Jahres erstmals eine Ausstellung Joan Mirós Verhältnis zur Literatur und seiner Freundschaft zu bedeutenden Schriftstellern. „Über Wasser. Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson“ spürte als Beitrag zur Triennale der Photographie im Sommer der Inspirationskraft des Elements Wasser über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrhunderten bis in die Gegenwart nach. Mit der Ausstellung „Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs“, die noch bis zum 17. Januar 2016 zu sehen ist, beleuchtet das Bucerius Kunst Forum anhand zentraler Meisterwerke den Weg Frankreichs in die Moderne.

Besonders große Resonanz habe darüber hinaus das begleitend zu den Ausstellungen angebotene Veranstaltungsprogramm mit hochkarätig besetzten Konzerten, Lesungen, Vorträgen und Gesprächen gefunden. Fast alle Musik- und Literaturveranstaltungen seien binnen kurzer Zeit ausverkauft gewesen, heißt es.

(Redaktion)


 


 

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