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Kunst am Gate

Hamburger Flughafen unterstützt von Krebs betroffene Kinder der Stiftung Phönikks

Im Rahmen des Formats „Kunst am Gate“ präsentiert Hamburg Airport in einer gemeinsamen Aktion mit der Stiftung Phönikks Bilder, die von Krebs betroffene Kinder gemalt haben.

Es sind bunte Drachen und viele andere Tiere, Gespenster, Mond und Sterne, leuchtende Farbkompositionen oder Phantasieszenen, die die jungen Künstlerinnen und Künstler in Szene setzen (kleine Schilder unter den Bildern geben Informationen über die Malerin oder den Maler). Zu sehen sind die Bilder bis zum 30. September 2016 im neu gestalteten Wartebereich der Gates C09-14. Dort zeigt der Flughafen Airport seit Beginn dieses Jahres wechselnde Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Nachbarschaft. Alle Passagiere, die die Sicherheitskontrollen passiert haben, können sich die ausgestellten Bilder dort kostenfrei ansehen.

Phönikks stärkt Familien, in denen ein Kind, Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist. Das Kunstprojekt ist Teil der psychoonkologischen Arbeit. Es hilft Kindern, in ihrer schwierigen Situation Gefühle auszudrücken und Mut zu fassen. „Wir freuen uns, dass wir im Rahmen unserer Kunst-Initiative den Kindern die Möglichkeit bieten können, ihre Bilder einem internationalen Publikum zu präsentieren“, sagte Alexander Laukenmann, Geschäftsführer am Hamburg Airport, zur Eröffnung der Ausstellung. „Ich bin sicher, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler sehr stolz sein werden, wenn tausende von Fluggästen sich täglich in dem Bereich aufhalten und ihre Bilder betrachten.“ Der Flughafen will bei den wechselnden Kunst-Ausstellungen künftig einmal im Jahr ein „Herzensprojekt“ wie dieses verwirklichen, mit dem zugleich ein gemeinnütziges Ziel unterstützt werden soll.

Erfreut und dankbar für die Möglichkeit, die Kinderbilder am Airport vorführen zu können, zeigte sich auch Beatrice Züll, Geschäftsführerin der Stiftung Phönikks: „Die Bilder gewähren einen Blick in das Innere des Kindes. Oft bringen sie uns Erwachsene betroffen zum Schweigen. Wir haben lange überlegt, ob wir diese stillen Zeugen des Durchlebten öffentlich zeigen. Doch der Stolz der kleinen Künstler auf ihre Werke und ihr Mut haben uns überzeugt.“

Phönikks finanziert sich ausschließlich aus Spenden und erhält keine öffentlichen Zuwendungen. „Ohne die Unterstützung von Unternehmen und Privatspendern können wir den Kindern nicht helfen“, betonte die Geschäftsführerin. In diesem Jahr feiert die Stiftung ihr 30-jähriges Jubiläum.

(Redaktion)


 


 

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