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Kyoto-Protokoll

Kyoto-Protokoll: Plan B für das Klima

Jetzt Bonn, bald Bangkok und Barcelona - gewissermaßen ein Plan B für den Klimaschutz. Denn diese Städte sind die Zwischenetappen bis zur Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen. Dort entscheidet sich, ob doch noch gelingt, was bislang in Nairobi, auf Bali und in Posen fehlgeschlagen ist: dass die Staaten der Welt beim Schutz des Planeten an einem Strang ziehen.

Kopenhagen bereitet nur dann den Weg für einen Ersatz des doch lückenhaften Kyoto-Protokolls, wenn sowohl Industrieländer als auch sogenannte Entwicklungsländer zu Einschnitten bereit sind. Die reichen Staaten kommen um Finanzhilfen für die armen nicht herum. Diese wiederum werden ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen. Verzicht auf Waldrodungen und Alternativen zur Kohleverstromung sind nur zwei Stichworte.

Von einer Wende in der Wirtschaftspolitik hängt also viel ab. Vor dem Umbruch muss einem nicht bang sein. Er birgt riesiges Potenzial nicht nur für Konzerne wie beim noch recht visionären Afrika-Solarprojekt Desertec, sondern auch für Mittelständler. Allein die Ressourcenknappheit zwingt die Menschen dazu, Strom und Wärme auf andere Art als zurzeit zu gewinnen. Auch die Fortbewegung wird sich verändern. Elektroautos gehört die Zukunft. Die Utopie von heute ist die Wirklichkeit von übermorgen. Das war schon bei der Mondlandung so.

(Redaktion)


 


 

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