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Blumen oder Grüße zum Valentinstag

Liebesgrüße aus dem World Wide Web

Tiefsinnige Gedichte, ein Meer voller Blumen oder auch ein Ständchen vor dem Fenster – im digitalen Zeitalter sehen Liebesbekundungen und Geschenke an die Liebste fraglos anders aus, denn das Internet hat auch die zwischenmenschliche Kommunikation und das Kennenlernen grundlegend verändert. Doch welche Rolle spielt das World Wide Web an Tagen wie dem Valentinstag? Hilft es eigentlich bei der Partnersuche? Oder doch zumindest bei der Geschenkauswahl? Welche Bedeutung besitzen Single-Börsen, Chats und Social Networks? Liefern Lifestyle-Seiten und Frage- und Antwort-Plattformen wertvolle Tipps und Kniffe für eine glückliche Beziehung?

Und die Bedeutung des Valentinstags selbst? 70 Prozent der mehr als 4.300 Teilnehmer einer Umfrage anlässlich des Valentinstags machen deutlich, dass es für sie ein Tag wie jeder andere ist. Die verbleibende Gruppe der Valentinstagfans ist aber durchaus gewillt, diesen Tag anders zu gestalten: Jene, die in einer Beziehung leben oder verheiratet sind (71 Prozent), möchten den Tag mit dem Partner auf eine ganz besondere Art und Weise verbringen (51 Prozent) oder den Liebsten mit einem ausgefallenen Geschenk glücklich machen (54 Prozent). Viele der Singles unter den Valentinstagbefürwortern (29 Prozent) planen, gute Freunde zu beschenken (55 Prozent). Ein knappes Viertel (23 Prozent) hat noch Größeres vor: dem Schwarm endlich seine Gefühle gestehen.

Von Geschenkideen und Beziehungstipps

Bei der Suche nach dem richtigen Geschenk für ihren Partner findet bereits ein knappes Drittel (32 Prozent) der Valentinstagbefürworter Hilfe im Internet, wobei 19 Prozent das Geschenk dann auch online bestellen. Knapp 30 Prozent lassen sich am Valentinstag vom Web inspirieren, den Tag besonders zu gestalten. Aber nicht nur in Sachen Geschenke wird geklickt. Auch als Informationsquelle in punkto Liebe und Partnerschaft wird das Internet – auch unabhängig vom Valentinstag – mehr und mehr zur Anlaufstelle: 24 Prozent aller Befragten geben an, im Internet, beispielsweise in Foren, auf Lifestyle- oder auch Frage & Antwort Plattformen, reichlich Tipps für eine gute Beziehung zu finden.

Von Social Networks und Singlebörsen

Doch wo findet sich der Partner für eine solche Beziehung? Wo halten sich die Leute im Netz auf? Mehr als ein Drittel aller Befragten (35 Prozent) waren in letzter Zeit in Social Networks aktiv, knapp die Hälfte (44 Prozent) in Chats und Foren. Singlebörsen sind für ein Zehntel eine Anlaufstelle, um jemanden kennenzulernen. Von den Usern, die Dating-Plattformen genutzt haben, haben immerhin 42 Prozent ihre neue Bekanntschaft auch persönlich in der „Offline-Welt“ getroffen. 45 Prozent der Singlebörsen-Nutzer sehen in diesen Angeboten auch eine gute Möglichkeit, interessante Menschen kennenzulernen und immerhin noch knapp ein Drittel (32 Prozent) bestätigt, dass sich aus einer Internetbekanntschaft schon einmal eine feste Beziehung entwickelt hat.

Von Beziehungspflege und Beziehungskillern

Ist erst einmal ein Partner gefunden, heißt es „am Ball bleiben“. Schnell eine E-Mail zwischendurch, ein kurzer Chat über den Messenger, ein lieber Gruß auf dem Profil im Social Network – 67 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass ihnen das Internet bei der Kontaktaufnahme zwischendurch überaus praktische Möglichkeiten bietet. Bei den weiblichen Umfrageteilnehmern fällt der Zuspruch hier mit 73 Prozent sogar noch höher aus. So wird auch die Aussage, dass eine Fernbeziehung ohne Internet schwierig sei, von mehr als der Hälfte (54 Prozent) der Befragten bejaht. Exakt der gleiche Anteil der Befragten verneint auf der anderen Seite, dass das Internet ein Beziehungskiller ist.

Andreas Krawzcyk, Chefredakteur bei Yahoo! Deutschland, erklärt: „Auch wenn die deutliche Merheit unserer Nutzer dem Valentinstag nichts abgewinnen kann und mehr als ein Viertel der Befragten ihn für eine Erfindung der Blumenindustrie hält, zeigt unsere aktuelle Umfrage deutlich, dass das Web heutzutage längst nicht mehr aus unseren Beziehungen wegzudenken ist. Mehr und mehr Zeit verbringen wir – beruflich oder privat – im Netz, schon heute sind es durchschnittlich mehr als 14 Stunden1 pro Woche. Wie selbstverständlich nutzen wir E-Mail und Messenger, entdecken Foren, Chats und Social Communities und vernetzen uns hier auf intensive und unterschiedliche Weise. Die Möglichkeiten, schnell oder sogar in Echtzeit in Kontakt treten zu können, machen das Internet für viele zum Kommunikationsmedium Nummer 1.“

Weitere Umfrageergebnisse zum Thema Valentinstag

  • 20 Prozent der befragten Valentinstagbefürworter schenken Selbstgemachtes, die originellen Anregungen dazu finden sie im Internet.
  • Klassiker stehen hoch im Kurs: Blumen (82 Prozent), Schmuck (71 Prozent), Parfüm (64 Prozent), Wochenendreise (74 Prozent) und der selbstgestaltete Gutschein (70 Prozent) finden vollen Zuspruch; weniger beliebt sind dagegen DVDs (30 Prozent) und Bücher (29 Prozent).
  • Zwei Argumente der Valentinstagverweigerer werden umfangreich bestätigt: „Der Valentinstag wurde von der Blumenindustrie eingeführt, das unterstütze ich nicht.“ (36 Prozent); „Am Valentinstag beschenkt jeder seinen Partner. Ich mache viel lieber spontane Geschenke an anderen Tagen im Jahr.“ (55 Prozent).
  • 37 Prozent der weniger Valentinstagwilligen informieren sich im Internet über Veranstaltungen, die nichts mit diesem Tag zu tun haben.

Quelle: 1 EEIA Mediascope 2008/Yahoo Deutschland GmbH

(Redaktion)


 


 

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