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Logistikwirtschaft

Wo Gründer auf etablierte Partner und potenzielle Investoren treffen

Der „Start-up Logistik Radar“ brachte beim Matchingevent „Transportlogistik“ Ende Mai in Hamburg zehn Unternehmer zum fachlichen Austausch mit jungen Gründungen zusammen.

Seit 2018 vernetzt die Logistik-Initiative Hamburg (LIHH) ihre Mitglieder mit jungen Unternehmen, die die Logistikwirtschaft mit innovativen Ideen nach vorne bringen und herausfordern. So informierten sich Ende Mai Vertreter von zehn Transportlogistikunternehmen im Digital Hub Logistics in der Speicherstadt bei Pitches über Produkte und Services ausgewählter junger Start-ups.

Auswahlprozess: Wer passt zu wem?

„Wir haben mit dem Start-up Logistik Radar bewusst ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen, um das Thema Innovation auch für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglicher zu machen“, erklärt Carmen Schmidt, Geschäftsführerin der Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH. In einem vorgeschalteten Prozess übermittelten die Mitglieder der Clusterorganisation ihre individuellen Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag im Transportgewerbe – die Anfragen reichten hier von Themen wie neue Antriebstechnologien über dynamische Preisgestaltung bis hin zu einer Übersicht über neue Transportplattformen wie etwa Cargonexx.

„Mittlerweile haben wir mehr als 700 globale innovative Ideen für die Logistikwirtschaft in unserer Datenbank versammelt“, ergänzt Projektleiter Dr. Jan C. Rode. Auf Basis dieser Recherchen übermittelte die LIHH eine Start-up-Shortlist mit durchschnittlich sechs bis zwölf Vorschlägen. Mittels eines Kurzprofils konnten die Mitgliedsunternehmen dann auswählen, welche der jungen Unternehmen sie treffen möchten.

Weitere Themen 2019

Zwei weitere Matchingevents von insgesamt vier im Jahr stehen 2019 noch an: Am 4. September geht es beim Start-up Logistik Radar um die Themen „Aviation & Maritim” und am 20. November um „Intralogistik”. Bei den Clustern gab es laut LIHH Zuwachs: Seit Neuestem ist das „Maritimes Cluster Norddeutschland” Kooperationspartner.

Neben dem Start-up Logistik Radar gibt es mit dem Digital Hub Logistics und dem Next Logistics Accelerator (NLA) im Hamburger Ökosystem noch weitere Angebote, die sich mit den Themen Mittelstand, Digitalisierung und Vernetzung befassen und an dem die LIHH beteiligt ist.

Während Unternehmen beim Radar teilweise erstmals mit innovativen Technologien und Start-ups in Berührung kommen, können im Hub als physischer Schnittstelle für die Digitalisierung der Logistik konkrete Projektansätze im Austausch von DAX-30-Unternehmen, KMU, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen verfolgt werden, der NLA richtet sich an strategische Investoren aus der Logistik.

(Redaktion)


 


 

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