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Breite Mehrheit für bescheidene Lohnerhöhungen

Angesicht der boomenden Konjunktur in Deutschland hält die überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer (81 Prozent) eine eigene Gehaltserhöhung für gerechtfertigt. Das ergab eine Umfrage des Hamburger Magazins stern unter 1000 repräsentativ ausgewählten Beschäftigten in Deutschland.

17 Prozent sagten, mit Blick auf die Situation in ihrem Betrieb komme eine Lohnerhöhung für sie nicht in Frage.

Aber auch von denen, die eine Gehaltserhöhung für gerechtfertigt halten, träumt nur eine Minderheit von einem dicken Lohnplus. Auf die Frage, wie hoch eine gerechte Gehaltserhöhung ausfallen sollte, sprach sich mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) für eine Erhöhung von maximal vier Prozent aus: 8 Prozent plädierten für zu zwei Prozent mehr Lohn , 24 Prozent für bis zu drei Prozent und 21 Prozent für bis zu vier Prozent mehr Lohn.

Die übrigen Arbeitnehmer halten Lohnerhöhungen von mehr als vier Prozent für angemessen: 25 Prozent sprachen sich für bis zu fünf Prozent mehr Gehalt aus, 5 Prozent für eine Lohnplus von bis zu sechs Prozent. 15 Prozent meinten, es sollten bis zu sieben Prozent oder mehr sein.

Dass Politiker wie FDP-Chef Guido Westerwelle und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) öffentlich für kräftige Lohnerhöhungen trommeln, kommt bei den Deutschen allerdings nicht gut an: 82 Prozent der Befragten sagten, sie hielten solche Äußerungen für unglaubwürdig.

Datenbasis: 1000 Arbeitnehmer in Deutschland vom 27. bis 29. Oktober 2010, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern

(ots/ stern)


 


 

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