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Luftverkehrssteuer

airberlin erhebt Luftverkehrssteuer

Um Passagieren, Reiseveranstaltern und Vertriebspartnern Planungssicher-heit zu geben, wird airberlin im Laufe der Woche in allen Buchungskanälen die Luftverkehrssteuer erheben.

Die von der Bundesregierung am 1. Septem-ber 2010 beschlossene Luftverkehrssteuer für Buchungen ab 1. September 2010 für Abflüge ab 1. Januar 2011 beträgt je nach Länge des Fluges 8, 25 oder 45 Euro. Seit Samstag vergangener Woche ist in globalen Linienflug-Reservierungssystemen wie beispielsweise dem Buchungssystem Amadeus die Luftverkehrssteuer auch für airberlin Flüge eingerichtet worden, obwohl die Fluggesellschaft dazu keine Initiative ergriffen hatte. Somit wurden Fakten geschaffen, deren Rechtmäßigkeit von airberlin jetzt überprüft wird.

Da eine Nachbelastung sehr schwierig sein würde, ist airberlin gezwungen, die sich daraus ergebenen höheren Kosten bereits jetzt an die Fluggäste wei-terzugeben. Sollte die Gesetzesvorlage zur Luftverkehrssteuer im parlamen-tarischen Entscheidungsverfahren scheitern, wird airberlin die Luftverkehrs-steuer erstatten. airberlin wird sich weiterhin gegen die für das Unternehmen einseitigen Belastungen zur Wehr setzen. Die Steuer ist nicht nur ein Kon-junkturprogramm für ausländische Airlines, sie wirkt auch im Inland massiv wettbewerbsverzerrend, da sie nicht nach Preis- und Buchungsklasse diffe-renziert erhoben wird. Auch Fracht- und Umsteigeflüge sind von der Steuer ausgenommen. Deswegen belastet die Steuer überproportional die Unter-nehmen, die weniger Fracht und Umsteiger und mehr Passagiere auf Direkt-flügen befördern.

(airberlin)

(Redaktion)


 


 

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Berlin
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