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Zwei Jahre M.A.R.E. e.V.

marehamburg schafft erfolgreich Ausbildungsplätze

M.ehr A.usbildung R.und um die E.lbe - so nicht nur der vollständige Name von M.A.R.E. e.V., sondern auch erklärte Aufgabe und Ziel des seit zwei Jahren bestehenden Vereins. Am 11. Juli 2007 gründeten sieben Hamburger Unternehmer die betriebliche Ausbildungsinitiative mit der Idee, den Ausbildungsmarkt in der Region Hamburg in einem Netzwerk aktiv zu unterstützen. Und das gelingt ihnen sehr gut.

Heute umfasst der Verein 26 ehrenamtlich tätige Mitglieder. Die Vereinsmitglieder sind ausbildende Unternehmer, die wissen, welche Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Firmen förderlich oder erschwerend bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen sind. Die M.A.R.E.-Mitglieder möchten ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit anderen Personalverantwortlichen teilen und erweitern; sie verstehen M.A.R.E. als Brücke zwischen Hamburger Unternehmen und jungen Menschen. 

Ein besonders vielversprechendes Projekt des Vereins ist ≥marehamburg: Ziel dieses JOBSTARTER-Projektes ist es, zukünftig mindestens 30 neue Ausbildungsplätze pro Jahr zu schaffen. Unternehmer, die in ihren Betrieben gern ausbilden möchten, erhalten von M.A.R.E. Vorschläge von geeigneten Bewerbern und werden während der gesamten Ausbildung von dem Netzwerk unterstützt.  So finden beispielsweise kleine Unternehmen, die allein nicht ausbilden können, im M.A.R.E.-Verbund einen entsprechenden Partnerbetrieb, mit dem sie zusammenarbeiten können.

Bis heute haben bereits 31 Hamburger Jugendliche, darunter auch leistungsschwächere und Schulabbrecher, in insgesamt 27 Unternehmen dank M.A.R.E. einen Ausbildungsplatz erhalten. Persönliche Erfolgsgeschichten gibt es also viele, so zum Beispiel die von Firmenchef Sergej Klein und seinem Azubi Jakob: Klein ist Inhaber eines EDV-Fachhandels und entschied sich 2008 dazu, den Beruf des Fachinformatikers FR Systemintegration auszubilden. Durch die M.A.R.E.-Mitgliedschaft kann Sergej Klein auch dieses vergleichsweise komplexe Berufsbild trotz seines relativ kleinen Unternehmens qualitativ hochwertig ausbilden. Denn er führt er die Ausbildung zusammen mit einem größeren Partner-Unternehmen durch. Jakob hat so die Möglichkeit, seinen Traumberuf zu erlernen. 

Unternehmer Björn Hauto, ehrenamtlich auch im Vorstand des Vereins, ist ein weiteres Exempel: Zum einen unterstützt er einen aus der Türkei stammenden Friseur dabei, seinen ersten Azubi für eine Ausbildung im Verbund einzustellen. Zum anderen bildet er selbst in seinem Salon zwei junge Frauen mit Migrationshintergrund aus. Neben der praktischen Lehre hilft Hauto seinen Mitarbeiterinnen Hatice und Djamile auch dabei, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern - mit Erfolg: Nach einem Hauptschulabschluss mit der Note 4 hat Hatice ihre Ausbildungs-Zwischenprüfung nun mit einer 2 bestanden. Wie viele Jugendliche hat sie zu Beginn ihrer Ausbildung als Mentee an einem von M.A.R.E. regelmäßig angebotenen Azubi-Workshop für Neueinsteiger teilgenommen - mit ihrer gewonnen Erfahrung wird sie schon beim nächsten Workshop als Mentorin mitwirken.

 So füllen mehr und mehr Hamburger die Theorie des Vereins mit Leben: Unternehmer, die von den Kontakten innerhalb des Vereins profitieren, und Jugendliche, die mit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung den Grundstein für ihre beruflichen Karrieren legen. 

Menyesch Public Relations GmbH

(Redaktion)


 


 

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