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Maritimes Volksfest

Gelungener 827. Hafengeburtstag in Hamburg

Rund 1,6 Millionen Besucher feierten vom 5. bis 8. Mai 2016 bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen den 827. Hafengeburtstag in Hamburg. Das Stelldichein historischer Segler, prachtvoller Kreuzfahrtschiffe und moderner Einsatzfahrzeuge bot den Gästen aus dem In- und Ausland vier Tage lang fantastische Impressionen und besondere maritime Eindrücke.

Die Veranstalter zogen zum Abschluss des weltweit größten Hafenfestes am Sonntag ein rundum positives Fazit. Sehr zufrieden äußerte sich Senator Frank Horch, Präses der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg: „Der 827. Hafengeburtstag Hamburg war ein großartiges Fest für die ganze Familie und hat unsere Hansestadt von ihrer schönsten Seite gezeigt. Der Hafen ist das wirtschaftliche Herz Hamburgs und eine touristische Attraktion für Gäste aus aller Welt. Er steht ebenso wie unsere Stadt für Weltoffenheit und Toleranz, internationalen Austausch und Handel. Mit Ungarn hatten wir in diesem Jahr ein Partnerland, das auf der Kehrwiederspitze viele Besucherinnen und Besucher verzaubert hat. Der herrliche Sonnenschein hat dafür gesorgt, dass so viele Hamburgerinnen und Hamburgern sowie auswärtigen Besucher da waren wie selten. Die Taufe der ‚Aidaprima‘ war ein würdiger Höhepunkt und für unsere Gäste ein unvergessliches Erlebnis!“

Deutschlands größte Freiluft-Bühne erstreckte sich von der Kehrwiederspitze bis zur Fischauktionshalle entlang der Elbe und fand zudem in der HafenCity, in der Speicherstadt und im Museumshafen Oevelgönne statt. Das Angebot hielt mit mehr als 200 Programmpunkten für jeden Geschmack und jedes Alter etwas bereit.

Glanzvoller Höhepunkt war am Samstagabend die feierliche Taufe des neuen Mitglieds der Aida-Flotte die „Aidaprima“ vor der einzigartigen Kulisse des Hamburger Hafens. Nachwuchs-Schauspielerin Emma Schweiger, Tochter von Dana und Til Schweiger war Taufpatin. Nach dem anschließenden großen Feuerwerk verließ die „Aidaprima“ ihren Heimathafen für die Premierenfahrt. Die Schiffstaufe und das spektakuläre, farbenprächtige Feuerwerk, das den Himmel über dem Hafen in ein glitzerndes Farbenmeer verwandelte, verfolgten hunderttausende Zuschauer an den Elbufern.

Im Mittelpunkt der maritimen Tage standen die 300 schwimmenden Gäste, die von allen Weltmeeren in die Hansestadt gekommen waren. Historische Segler und moderne Schlepper, Dampfeisbrecher, Marineschiffe, Seenotkreuzer und Einsatzschiffe der Bundespolizei, des Fischereischutz und des Zolls, Hochseeyachten und Hightech-Katamarane, Luxusliner und Jollen – das größte Hafenfest der Welt bildete die gesamte maritime Bandbreite zwischen Tradition und Moderne ab. In Paraden und Showfahrten, Regatten und Vorführungen präsentierte die Elbmetropole vier Tage lang die ganze Vielfalt der Schifffahrt und des Wassersports.

Im Rahmen von Open-Ship-Aktionen luden majestätische Windjammer wie die „Kruzenshtern“ und die „Santa Maria Manuela“ ebenso zu einer Visite an Bord ein wie liebevoll restaurierte Museumsschiffe, zahlreiche Einsatzfahrzeuge und Marineeinheiten. Rund 80.000 Besucher nutzten die einmalige Gelegenheit und schauten sich die faszinierenden Wasserfahrzeuge aus nächster Nähe an.

Erstmalig wurden die HafenCity Championships für Drachenboot-Sportler und Nachwuchssegler parallel ausgetragen. Denn zusätzlich zu den Titelkämpfen für Drachenboot-Sportler gab es ein neues Angebot für Nachwuchssegler. Kinder und Jugendliche konnten an Jollen-Regatten teilnehmen oder erste Segel-Erfahrungen beim Schnuppersegeln sammeln. Außerdem lieferten sich die Drachenbootteams unter lautstarken Anfeuerungsrufen der Besucher spannende Duelle.

Auch an Land gab es für die Besucher viel Kunst und Kultur zu erleben: Ausstellungen, Führungen und musikalische Darbietungen. Mit seinen zahlreichen Bühnen am Elbufer und den kostenlosen Konzerten nationaler und internationaler Stars glich der Hafengeburtstag einem riesigen maritimen Open-Air-Festival. Das musikalische Repertoire der Live-Auftritte erstreckte sich von zünftigen Shantys und aktuellen Chart-Hits über Latinoklänge, Jazz und Klezmer bis hin zu Rockklassikern, Pop, Punk und Varietéshows.

An der Kehrwiederspitze stellte Länderpartner Ungarn den Besuchern mit faszinierenden Feuertänzen, landestypischen kulinarischen Spezialitäten und Auftritten der weltbekannten Ensemble Budapest Klezmer Band und Rajkó Orchester die magyarische Kultur vor. Auch Csárdás-Unterricht, Volkstanzdarbietungen und die Auftritte von Adrienn Bánhegyi, der Weltmeisterin im Seilspringen, begeisterte die Besucher.

(Redaktion)


 


 

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