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Bologna-Prozess

Memorandum zur Qualitätsverbesserung der Bologna-Reform

1. Stofffülle/Verbesserung der Studierbarkeit allgemein:

  • Entschlackung der Curricula
  • Ausweitung der Wahl- bzw. Wahlpflichtbereiche
  • Differenzierung der Regelstudienzeit
  • Ausweitung von Mentoren-/Tutoren-Programmen
  • Verstärkter Einsatz von E-Learning
  • Generalisierte/vereinfachte Anerkennungsverfahren von Studien- und Prüfungsleistungen anderer Hochschulen (z.B. durch Vereinbarungen mit anderen Hochschulen) bzw. zur Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kenntnissen/Fähigkeiten

2. Prüfungen:

  • Vergrößerung von Modulen und damit Verringerung der Prüfungsfrequenz
  • Flexibilisierung der Prüfungspraxis: Prüfungen können unabhängig von bestimmten festgelegten Terminen nachgeholt werden
  • „Liberalisierung“ der Regelungen zur Prüfungswiederholung

3. Schlüsselqualifikationen:

  • Ausbau des Bereichs der allgemeinbildenden und Methoden-Kompetenzen (ABK)

4. Berufsqualifikation:

  • Ausweitung von Praxiszeiten
  • Berücksichtigung z.B. des BDA Kriterienkatalogs „Berufsbefähigung“ (oder anderer Berufsverbände)
  • Duale BA-Studiengänge

5. Mobilität:

  • Einrichtung von „Mobilitäts-Fenstern“
  • Bi-/trinationale Studiengänge (joint degree programmes)
  • Vereinbarungen mit ausländischen Hochschulen zum Studierenden-Austausch

Hintergrund: Der Bologna-Prozess

Ziel des Bologna-Prozesses ist es, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Durch die Einführung eines gestuften Studiensystems aus Bachelor und Master mit europaweit vergleichbaren Abschlüssen, die Einführung und Verbesserung der Qualitätssicherung sowie die Steigerung der Mobilität im Hochschulbereich soll Europa stärker zusammenwachsen.

Die Umstellung der Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem ist das bekannteste Ergebnis der Bologna-Reform. Der Bachelor soll bereits nach drei bis vier Jahren zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führen, so dass der Berufseinstieg früher als bisher möglich ist. Vor allem aber soll das Studiensystem international kompatibel sein und damit die Grundlage für mehr Mobilität in Studium und Beruf bilden.

An den staatlichen Hamburger Hochschulen sind mittlerweile alle vorgesehenen Studiengänge auf das Bachelor-/Master-System umgestellt. Der Anteil der Studierenden in Hamburg in Bachelor-/Master-Studiengängen lag gemessen an der Gesamtstudierendenzahl im Wintersemester 2007/2008 bei 29 Prozent.

(Behörde für Wissenschaft und Forschung)


 


 

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