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Besuch in Papenburg

Hamburger Wirtschaftssenator Gedaschko besucht MEYER WERFT

Besuch aus der Hansestadt: Der Hamburger Wirtschafts- und Hafensenator Axel Gedaschko (CDU) traf sich in Papenburg mit Geschäftsführer Bernard Meyer zum Gedankenaustausch über die Situation der maritimen Industrie.

Der Senator konnte unmittelbar nach den Hamburger Cruise Days bei einer Besichtigung der Werft die Kreuzfahrtriesen in Niedersachsen erleben: Neben der AIDAsol, der Celebrity Silhouette, die beide im Jahr 2011 abgeliefert werden, wird in Kürze ein neues Schiff für Disney Cruise Line fertiggestellt.

Bei einer zentralen Frage der Schifffahrt, der sauberen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen in Häfen, arbeiten die Hamburger Behörden, die Reederei AIDA Cruises sowie die MEYER WERFT und weitere Partner in einer Arbeitsgruppe von Experten eng zusammen. Zu dieser Frage wird im Herbst ein Abschlussbericht mit Empfehlungen vorgelegt. „Es gibt einige gute Alternativen zur emissionsfreien Energieversorgung von Passagierschiffen im Hamburger Hafen“, sagt Axel Gedaschko.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuches in Papenburg war die Lasertechnologie. Im MEYER WERFT Laserzentrum, dem größten Laserzentrum Europas, wird mittels modernster Verfahren der Stahlbau für die Fertigung der Kreuzfahrtschiffe betrieben. Allein im vergangenen Jahr wurden hier 80 Millionen Euro in Hochtechnologie investiert. Dazu hat die MEYER WERFT jahrelang intensiv Forschung & Entwicklung betrieben. Beim Besuch wurde noch einmal von beiden Seiten betont, wie wichtig Forschung & Entwicklung sowie die wissenschaftliche Infrastruktur für die maritime Industrie in Deutschland ist. In Hamburg sind mit der TU Hamburg Harburg, der Schiffbauversuchsanstalt, dem Germanischen Lloyd, dem Laser Zentrum Nord sowie der Bundesanstalt für Seeschifffahrt und Hydrographie viele wichtige maritime Institutionen angesiedelt.

„Für das Überleben der Werften ist eine leistungsfähige TU Hamburg-Harburg mit ihren Ausbildungsstätten für Schiffbauingenieure extrem wichtig“, so Bernard Meyer. Prof. Dr. Claus Emmelmann von der TU hatte den Besuch Gedaschkos in Papenburg initiiert. Die MEYER WERFT und die TU Hamburg-Harburg arbeiten bei zahlreichen Projekten eng zusammen. Zwischen dem MEYER WERFT Laserzentrum und dem Hamburger Laser Zentrum Nord wurde eine Kooperation vereinbart. Zudem wurde die Papenburger Werft eingeladen sich beim Brennstoffzellenlabor (Fuel Cell Lab) der Stadt Hamburg als Partner zu beteiligen.

Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein wollen mittelfristig ihre Anstrengungen ein einheitliches maritimes Netzwerk zu etablieren und zu stärken weiter vorantreiben.

(ots / Meyer Werft GmbH)


 


 

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