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Mittelständische Wirtschaft

Sichere Informationstechnik als Wettbewerbsvorteil begreifen

Mehr als 200 Unternehmer aus der Metropolregion Hamburg nahmen am Tag der IT-Sicherheit für den Mittelstand in der Hansestadt teil. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie lud im Rahmen der Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und weiteren Projektpartnern zu diesem Event ein. Erklärtes Ziel: ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der IT-Sicherheit im Mittelstand zu schaffen.

Nur wer die Gefahren kennt, kann entsprechende Vorkehrungen treffen. Schon 93 Prozent aller Unternehmen hatten einen Schaden durch IT-bezogene Sicherheitslücken, 20 Prozent haben schon mindestens einen Spionageangriff erlebt, davon sind 50 Prozent auf eigene Beschäftigte zurückzuführen.

Der Tag der IT-Sicherheit für den Mittelstand in Hamburg erreichte mehr als 200 Unternehmer, die sich über existierende Gefahren und technologische wie organisatorische Lösungen im Bereich IT-Sicherheit informierten. „IT-Sicherheit im Mittelstand ist Chefsache“, betonte der BVMW-Präsident Mario Ohoven in seiner Keynote, „sie muss auf Führungsebene als Wettbewerbsvorteil begriffen werden.“ Darüber hinaus machte er auf die zunehmenden Gefahren aufmerksam, die mit den Produktivitätssteigerungen durch Informationstechnologien einhergehen. Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erläuterte die Ziele der Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ und hob die Erfolge der durch die Task Force finanzierten Projekte hervor. Live-Hacking-Präsentationen, eine intensive Gesprächsrunde und hochkarätige Referenten informierten die Anwesenden über die Gefahren und Lösungsmöglichkeiten. In praxisnahen Kursen konnten die Teilnehmer von Erfahrungen anderer lernen.

Der Tag der IT-Sicherheit für den Mittelstand in Hamburg war zugleich die Abschlussveranstaltung von insgesamt 18 Terminen der Roadshow des Projekts [m]IT-Sicherheit, die der BVMW in eineinhalb Jahren in ganz Deutschland ausgerichtet hat. Das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt hatte eine Bewusstseinsbildung im deutschen Mittelstand für sichere Anwendung von Informations- und Telekommunikationstechnik zum Ziel. Dem BVMW zufolge zählte die Roadshow insgesamt knapp 3.000 Unternehmer und mit der Öffentlichkeitsarbeit des Projekts wurden mehr als zwei Millionen Leser erreicht.

(Redaktion)


 


 

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