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Moderne Korrespondenz

Die hohe Kunst des Formulierens von Geschäftsbriefen

Geschäftsbriefe schreiben leicht gemacht – in der modernen Unternehmenskorrespondenz hat sich seit dem Siegeszug des digitalen Schriftverkehrs viel verändert. Was einen zeitgemäßen Briefstil ausmacht und welche Etikette-Regeln auch heutzutage zu beachten sind, hat Bärbel Wedmann-Tosuner in ihrem Ratgeber „Geschäftsbriefe geschickt formulieren“ zusammengefasst.

Was früher der klassische Geschäftsbrief war, ist heute die E-Mail. Schnell gehen die digitalen Dialoge hin und her, Unterschiede zwischen Geschäftsebenen lösen sich allmählich auf. Das kommt auch in einer immer locker werdenden Etikette für den geschäftlichen Briefverkehr zum Ausdruck. Braucht es dann doch einmal ein offizielles Anschreiben, dann taucht oft die Frage auf: Wie muss ich eigentlich einen Geschäftsbrief schreiben, ohne gegen Etikette-Regeln und die Regeln der Höflichkeit zu verstoßen?

Mit Fingerspitzengefühl Geschäftsbriefe formulieren

Bärbel Wedmann-Tosuner ist Inhaberin des Fachinstituts für Management und beschäftigt sich insbesondere mit den Themen Management, Assistenz und Korrespondenz. Sie kennt die typischen Fallstricke, die beim Schreiben von Geschäftsbriefen lauern und sie verfolgte auch den Siegeszug der digitalen Kommunikation im Geschäftsbereich. Mit ihrem Standardwerk „Geschäftsbriefe geschickt formulieren“ gibt die Expertin wertvolle Informationen zu einer modernen Briefkultur in Unternehmen.

Niemand sollte mehr veraltete Floskeln wie „Wir bitten Sie höflichst“ benutzen, ein einfaches „Bitte“ reicht völlig aus, um die richtige Wirkung zu erzielen. Trotzdem darf die Höflichkeit unter der „Kürze nicht leiden, und manchmal ist schmückendes Beiwerk nötig, wenn eine bestimmte Nuance übermittelt werden soll“, so Wedmann-Tosuner, „denn wie in der Diplomatie wird manches auch in Geschäftsbriefen zwischen den Zeilen gesagt, und dafür bedarf es präziser Formulierungen“. Die Expertin gibt die Techniken dieses Fingerspitzengefühls an den Leser weiter.

Laissez-faire? Geschäftsbriefe als E-Mail korrekt schreiben

Zu dem Ratgeber gehören Checklisten und Vorlagen für Geschäftsbriefe. So wird der Leser mit der Netiquette vertraut gemacht, die die Umgangsformen im E-Mail-Verkehr klärt. „E-Mails sind Briefe, der Unterschied ist nur in der Schnelligkeit begründet“, so Wedmann-Tosuner, dementsprechend müsse auch bei E-Mails genauso wie bei klassischen Briefen eine korrekte äußere Form sowie der passende Umgangston eingehalten werden. Deshalb haben auch Smileys und die allzu vertrauliche Anrede nichts in der geschäftlichen E-Mail zu suchen – auf Standards wie eine korrekte Rechtschreibung und eine E-Mail-Signatur sollte hingegen nicht verzichtet werden.

Aus dem Inhalt:

  • „First-Class'-Geschäftsbriefe
  • Anrede, Titel, Anschrift – korrekt und zeitgemäß
  • Kaufmännischer Schriftverkehr
  • Briefe für schwierige Fälle
  • Protokolle, Akten- und Telefonnotizen
  • E-Mail-Korrespondenz
  • Persönliche Briefe für jeden Anlass

Roter-Reiter-Fazit: „Geschäftsbriefe geschickt formulieren“ ist ein hilfreicher Ratgeber, der auf keinem Schreibtisch fehlen sollte. Mit dem Ratgeber können sich Arbeitnehmer auf den neusten Stand der Briefkultur bringen. Außerdem ist es ein praktisches Nachschlagewerk, in dem sich Checklisten und praktische Vorlagen für Geschäftsbriefe in verschiedenen Situationen finden.

Das Buch: Bärbel Wedmann-Tosuner, „Geschäftsbriefe geschickt formulieren“, Walhalla Verlag, Regensburg 2018, 9., aktualisierte Auflage, ISBN 978-3-96186-011-1

(Christiane K. www.roter-reiter.de)


 


 

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