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Musikstadt Hamburg

2. Internationales Musikfest Hamburg startet im April 2016

Musik- und Kulturinteressierte dürfen sich auf ein fünfwöchiges Musikfestival an der Elbe freuen: Unter dem Motto „Freiheit“ und mit 38 hochkarätig besetzten Konzerten klassischer Musik läuft vom 21. April bis 22. Mai 2016 das Internationale Musikfest Hamburg als das große, gemeinschaftlich auf die Beine gestellte Kulturereignis der Stadt.

Wenige Monate vor der Eröffnung der Elbphilharmonie will die Hansestadt ihren Ruf als Kultur- und Musikstadt auf hohem Niveau untermauern. Das Internationale Musikfest Hamburg, das 2014 Premiere hatte, ist eine Kooperation zahlreicher Hamburger Konzertveranstalter und Orchester und wird von privaten Förderern unterstützt.

In einem thematisch auf „Freiheit“ konzentrierten und zugleich vielfältigen Programm wollen die Veranstalter erneut „alle klingenden Kräfte der Klassik in Hamburg“ bündeln. Beteiligt sind die drei großen Orchester der Stadt – NDR Elbphilharmonie Orchester, Philharmonisches Staatsorchester und Hamburger Symphoniker – sowie die Elbphilharmonie Konzerte, ProArte, das Ensemble Resonanz, die Staatsoper Hamburg und die Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik. Neben den Hamburger Klangkörpern sind auch hochkarätige Gastorchester, etwa das Boston Symphony Orchestra, das Mahler Chamber Orchestra, das Balthasar-Neumann-Ensemble und das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, geladen. Gefeierte Dirigenten wie François-Xavier Roth oder Andris Nelsons und internationale Solisten wie die Pianisten Maurizio Pollini, Rudolf Buchbinder und Igor Levit, der Bariton Thomas Hampson, der Tenor Ian Bostridge und die Sopranistin Genia Kühmeier treffen auf kreative Querköpfe wie Patricia Kopatchinskaja, Marino Formenti, Pantha du Prince und Felix Kubin.

„Freiheitsstimmen“ – Perspektiven von Neu-Hamburgern

Im Rahmen des diesjährigen Musikfests findet das Projekt „Freiheitsstimmen“ statt. Freiheit ist an vielen Orten der Welt bedroht oder nicht vorhanden. Neu-Hamburger, die aus Krisengebieten geflohen sind, kommen bei diesem Musikfest zu Wort, um ihre Meinung zum Thema „Freiheit“ auszudrücken – sowohl auf Deutsch als auch in ihrer jeweiligen Muttersprache. 24 Konzerte des Musikfests werden mit der Einspielung einer „Freiheitsstimme“ beginnen. Die Beiträge verstehen sich als Anregung, die anschließende Musik anders zu hören sowie das Festivalgeschehen und die Lebenswirklichkeit zueinander in Beziehung zu setzen. Die Autoren werden zu den Konzerten eingeladen, damit sie miterleben können, wie ihre Schaffenskraft zu einem Teil des Bühnenprogramms geworden ist.

Das Festival findet an vertrauten Orten wie der Laeiszhalle, auf Kampnagel oder in den beiden Hauptkirchen St. Michaelis und St. Katharinen statt, genauso wie an ungewöhnlich anmutenden Orten wie „Mein Schiff 4“ und im Haus 73 im Schanzenviertel.

Kent Nagano, Chefdirigent der Hamburger Philharmoniker, wird das Musikfest mit einer Interpretation von Bachs Matthäus-Passion am 21. April in den Deichtorhallen Hamburg eröffnen. Speziell für die erst im vergangenen Jahr frisch sanierte „Halle für Aktuelle Kunst“ realisiere der „bildmächtige, kluge, den Skandal nicht scheuende Künstler und Regisseur“ Romeo Castellucci im Auftrag der Staatsoper Hamburg mit „La Passione“ seine Sicht auf die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach, heißt es in der Presseankündigung.

Das komplette Festivalprogramm findet sich unter www.musikfest-hamburg.de. Tickets gibt es ebenfalls online sowie im Elbphilharmonie Kulturcafé, an der Konzertkasse Brahms Kontor und telefonisch unter 040-357 666 66.

Ab 2018 soll das Musikfest dann alljährlich den Konzertkalender der Elbphilharmonie krönen.

(Redaktion)


 


 

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