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Musikstadt Hamburg

Der Karten-Vorverkauf für das Musikfest Hamburg 2019 läuft

Musikalische Größen wie Anne-Sophie Mutter, Daniel Barenboim, Hélène Grimaud und Barbara Hannigan sind beim 4. Internationalen Musikfest vom 27. April bis 29. Mai 2019 in Hamburg zu Gast. Die Eintrittskarten für die mehr als 50 Konzerte sind bereits erhältlich.

Nach den drei Veranstaltungen in den Jahren 2014, 2016 und 2019 wechselt das Internationale Musikfest 2019 der Hansestadt erstmals in den Jahresrhythmus. Die hochkarätige Veranstaltung steht im kommenden Jahr unter dem Motto „Identität“.

44 der 52 Konzerte finden in der Elbphilharmonie statt, wie die Hamburg Marketing GmbH mitteilt. Weitere Veranstaltungsorte sind die Laeiszhalle und Kampnagel. Der diesjährige Komponisten-Schwerpunkt des Festivals ist dem ungarisch-österreichischen Komponisten György Ligeti (1923 – 2006) gewidmet, der zu den bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählt. Ligeti verbrachte einen wichtigen Teil seines Künstlerlebens in Hamburg.

Die herausragenden Ereignisse zu Ehren des Komponisten sind drei Aufführungen seiner einzigen Oper „Le Grand Macabre“ mit namhaften Solisten und dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung seines designierten Chefdirigenten Alan Gilbert.

Vier Wochen mit zahlreichen Glanzlichtern

Über vier Wochen laufen die großen Hamburger Orchester im April und Mai 2019 zur Höchstform auf und präsentieren mit vielen bekannten Gästen ein internationales Programm. Zu den hochkarätigen Gästen des Musikfests gehören etwa die Geiger Anne-Sophie Mutter und Christian Tetzlaff, die Pianisten Hélène Grimaud, Krystian Zimerman, Daniel Barenboim, Pierre-Laurent Aimard und Jason Moran, die Sopranistin Elīna Garanča, der Bariton Christian Gerhaher, Sasha Waltz & Guests, das Arditti Quartet sowie das Orchestre de Paris, die Staatskapelle Berlin, die Bamberger Symphoniker und das Orchester Ludwig mit der Dirigentin Barbara Hannigan.

Im Laufe der Musikfestwochen stammen neun bedeutende Werke bzw. Werkgruppen aus dem Schaffen Ligetis, die in zwölf Aufführungen aufgeführt werden. Die aufwendigste Produktion hierbei ist eine speziell für die Elbphilharmonie geschaffene Adaption der Inszenierung von Ligetis einziger Oper „Le Grand Macabre“. 44 der 52 Konzerte finden in der Elbphilharmonie statt, davon 27 im Großen Saal, vier in der Laeiszhalle und drei auf Kampnagel.

Musikalische Eröffnung unter Kent Nagano

Den festlichen Auftakt macht das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter der Leitung seines Chefdirigenten Kent Nagano mit György Ligetis Requiem und Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie. Als Gastorchester reist unter anderem auch die Staatskapelle Berlin unter ihrem Chefdirigenten Daniel Barenboim an, um sich einem Werk für Streichorchester des nahezu unbekannten griechischen Komponisten Nikos Skalkottas, dem Klavierkonzert B-Dur KV 595 von Mozart mit Barenboim als Solist und Prokofjews Kantate op. 78 aus seiner Filmmusik zu Sergej Eisensteins „Alexander Newski“ zu widmen.

Das Orchestre de Paris unter seinem Chefdirigenten Daniel Harding feiert seinen Einstand in der Elbphilharmonie mit Benjamin Brittens „War Requiem“. Zum Abschluss dirigiert Barbara Hannigan Strawinskys Oper „The Rake's Progress“ als konzertante Aufführung.

Restkontingente von bereits veröffentlichten Konzerten

Karten für alle Veranstaltungen sind bereits im Handel. Für bereits veröffentlichte Konzerte, bei denen der Vorverkauf schon im Frühsommer begann, wurden Restkontingente zurückgehalten. Das vollständige Programm des Internationalen Musikfests 2019 ist im Internet unter www.musikfest-hamburg.de zu finden. Musikwochenenden können unter www.hamburg-tourismus.de gebucht werden.

(Redaktion)


 


 

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