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Namen

Gestatten, mein Name ist ...

Es ist eines der Worte, die die meisten von uns am liebsten hören, unsere Lieblingsvokabel sozusagen: Unser eigener Name.

Er macht uns unverwechselbar und wir fühlen uns persönlich angesprochen, wenn er genannt wird. Nutzen wir doch dieses Bedürfnis und sprechen die Menschen häufiger mit ihrem Namen an. Der Gruß an den Kollegen im Büro hört sich mit 'Hallo Peter' viel vollständiger an, als wenn wir es bei einem einfachen 'Hallo' beließen.

Weniger ist oft mehr

In einem dreiminütigen Gespräch neunmal den Namen zu nennen, ist eindeutig zu viel. Sie wollen schließlich eine angenehme Atmosphäre schaffen und keine Schleimspur hinterlassen. Zur Begrüßung und zum Abschied und vielleicht noch einmal während des Gesprächs reichen völlig aus.

Bei komplizierten Namen oder bei undeutlicher Aussprache kann es schon mal sein, dass man einen Namen nicht versteht. Fragen Sie nach – am besten sofort. Vermeiden Sie aber Formulierungen wie: "Wie war noch Ihr Name?" oder "Können Sie mir Ihren Namen noch einmal sagen?"

Wiederholen Sie dann nochmals den genannten Namen und fragen Sie eventuell nach, ob Sie ihn richtig ausgesprochen haben.

Ich kenne nur wenige Menschen, denen es egal ist, wenn ihr Name falsch ausgesprochen wird. Die meisten von uns ärgert es und wir versuchen dann Hilfestellung zu geben, indem wir ihn buchstabieren, vergleichen oder besonders akzentuiert sprechen. Das hilft nicht immer.

Besonders unangenehm fällt es auf, wenn der Name falsch geschrieben ist und das kann dann auch noch ärgerliche Folgen haben, denn bei Vielen ist der Name auch Bestandteil der E-Mail-Adresse.

Visitenkarte als Hilfestellung

Das Überreichen einer Visitenkarte kann einem oft aus dieser Zwickmühle helfen, die optische Unterstützung trägt auch dazu bei, sich Namen besser zu merken. Außerdem verrät uns dieses kleine Kärtchen auch, ob Ihr Gegenüber einen Titel hat; den können wir dann gleich mit in die Namensnennung einfließen lassen.

Wenn wir uns selbst vorstellen, also unseren Na men selbst nennen müssen, wählen wir die vollständige Variante mit Vor- und Zunamen.

Das macht es unserem Gegenüber leichter, sich den Namen zu merken und schafft so nebenbei auch noch eine gute Stimmung. Der möglicherweise schwer erarbeite Titel bleibt aus Bescheidenheitsgründen ungenannt.

Zeigen Sie Mut zur Lücke

Ja, und dann kann es trotz aller guten Vorsätze doch einmal passieren, dass Sie den Namen eines Menschen, den Sie gestern noch wussten, heute, in dem Moment, wo er Ihnen gegenüber steht, völlig vergessen haben. Keine Panik – das ist den meisten von uns schon passiert. Am besten Sie reagieren sofort und hoffen nicht auf eine Erleuchtung. Zeigen Sie Mut zur Lücke. Das wirkt allemal souveräner als angestrengt jede Namensnennung zu vermeiden.

Mit einem "Ich weiß genau, wir haben uns bei Firma Siebenstein auf der Eröffnungsfeier getroffen, helfen Sie mir mit ihrem Namen doch bitte kurz auf die Sprünge" werden Sie dagegen freundliches Verständnis ernten. Zu oft sollte Ihnen das aber bei demselben Menschen nicht passieren.

(Marlies Smits)


 


 

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