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Hamburgs erste Welterbestätte

Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer ist Weltnaturerbe

Passend zum Jahr der Umwelthauptstadt hat die Unesco heute dem Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer den Titel „Weltnaturerbe“ verliehen.

Mit der Aufnahme in die Liste der Welterbestätten unterstreicht die Unesco den „außergewöhnlichen universellen Wert“ des Hamburgischen Wattenmeers. 137 Quadratkilometer Watt um die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn stehen jetzt in einer Reihe etwa mit dem Great Barrier Reef in Australien, dem Grand Canyon in den USA, und dem Serengeti-Nationalpark in Tansania, aber auch mit Kulturstätten wie den Pyramiden von Gizeh, den Tempeln von Abu Simbel und dem Kölner Dom.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Die wirtschaftliche Nutzung der Elbe und des Wattenmeeres war für die Unesco kein Hindernis, diese Auszeichnung auszusprechen. Über diese Entscheidung kann sich ganz Hamburg freuen.“

Umweltsenatorin Jutta Blankau: „ Ich finde es großartig, dass Hamburg im Jahr der Umwelthauptstadt diese weltweit höchste Naturschutz-Auszeichnung für unseren Nationalpark und für die Zusammenarbeit mit den Partnern in der grenzüberschreitenden Wattenmeer-Region erhalten hat. Die Stadt verpflichtet sich damit, diesen Naturschatz von Weltrang für die nachkommenden Generationen zu bewahren. Den Neuwerkern danke ich herzlich für ihre Bereitschaft, die Nominierung zu unterstützen, und ich bedanke mich auch bei allen anderen Partnern der Trilateralen Wattenmeerkooperation, die wertvolle Hilfe geleistet haben.“

Unesco nominiert Hamburgs erste Welterbestätte

Mit dem Eintrag in die Liste der Welterbestätten der Menschheit bekommt Hamburg seine erste eigene Welterbestätte und macht zugleich den deutschen Anteil des grenzüberschreitenden Weltnaturerbe Wattenmeer komplett. Schon bei der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe in den Niederlanden, Niedersachsen und Schleswig-Holstein hatte die Unesco ausdrücklich feststellt, dass notwendige Maßnahmen zur Erweiterung und zur Unterhaltung der großen Seeschifffahrtsstraßen in den Flussmündungen auch künftig möglich bleiben. Dadurch konnten beim Nominierungsverfahren endgültig die Befürchtungen von Politik und Wirtschaft ausgeräumt werden, die Anerkennung als Weltnaturerbe könne zu Lasten des Hamburger Hafens gehen.


 


 

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