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Neue E-Commerce-Konzepte bereichern den Markt, sind für klassische Online-Shops aber keine Bedrohung

Suchmaschinen, Online-Marktplätze wie eBay oder klassische Online-Shops werden von mehr als 80% der Internet-Nutzer besucht und sind damit die Platzhirsche unter den Anbietern von Produkt- und Preisinformationen. Aber auch Preisvergleicher und Bewertungsportale werden von zwei Dritteln bzw. jedem Zweiten in der Internet-Gesamtnutzerschaft vor dem Online-Einkauf eingesetzt.

Innovative E-Commerce-Konzepte wie Shopping-Clubs, Shopping-Communities, Mass Customization Stores (jeder Kunde kann sich sein individuelles Produkt zusammenstellen) oder Live Shopping-Portale (jeden Tag nur ein Produkt) bieten ein sehr spezielles Warensortiment an und sind zudem noch neu am Markt und deshalb auch deutlich weniger frequentiert (8 bis 18% der Nutzung von Shopping-Sites insgesamt).

Nutzerbewertungen für Produkte spielen bei der Entscheidungsfindung vor dem Online-Kauf eine bedeutende Rolle: Drei Viertel der Befragten geben an, zumindest gelegentlich die Meinungen anderer Nutzer zu lesen, bevor Sie ein bestimmtes Produkt online einkaufen. Nur 8% nutzen solche Hilfestellungen überhaupt nicht. Selbst verfasst hat bislang lediglich ein Drittel der Internet-Nutzer eine eigene Produktmeinung, 29% verfassen Kommentare, 16% schreiben Erfahrungsberichte. Eine Produktempfehlung haben bislang nur 9% aller Befragten gepostet.

Mass Customization ein Trend? Käufer von individualisierten Produkten im Internet sind zur Hälfte Gestalter von T-Shirts, jeder Fünfte hat Accessoires mit Bildern bedrucken lassen. Andere selbst gestaltete Produkte wie Visitenkarten, Poster/ Plakate aber auch selbst konfigurierte Computer werden bislang nur von höchstens 10% der Nutzer online bestellt.

Ein echter Trend könnte die Mitgestaltung von Kleidung und Einrichtungsgegenständen werden. 44% bzw. 23% der Nutzer geben an, sich hier beteiligen zu wollen.

Einen Aufpreis für selbst gestaltete Produkte akzeptieren dabei die meisten Nutzer: Während nur ein Viertel der Befragten bereit ist, für solche Produkte 25% oder mehr als Aufpreis zu bezahlen, akzeptiert die Mehrheit Mehrkosten bis unter 25% des Normalpreises. Nur 16% wollen dafür nichts ausgeben. 

Über »zwei.null Trends«

Für die erste Erhebungswelle der Kooperationsstudie »zwei.null trends« haben deutsche-startups.de und der Internet-Marktforscher INNOFACT (www.innofact.com) Trends und Entwicklungstendenzen im Internet untersucht. Dafür wurde im August dieses Jahres eineinternet-repräsentative Online-Umfrage sowie eine On-Site-Befragung unter den Besuchernvon deutsche-startups.de durchgeführt. Im Rahmen der Panelstudie wurden 1.000 Internetnutzer zu den Schwerpunktthemen Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt. Bei der On-Site-Befragung unter den Lesern von deutsche-startups.de wurden 297 Besucher zu den selben Entwicklungstendenzen im Web befragt - allerdings aus Sicht der Internet-Professionals. Die Studie wird zukünftig mit wechselnden Themen zu Internet-Trends wiederholt werden.

Quelle: innofact.de

(Redaktion)


 


 

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