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Neuer Liegeplatz für Kreuzfahrtschiffe in Altona wird in Betrieb genommen

Morgen wird der neue Liegeplatz für Kreuzfahrtschiffe in Altona in Betrieb genommen. Als erstes Schiff wird die AIDAaura am instandgesetzten und verlängerten Edgar-Engelhard-Kai festmachen. Hamburg kann damit künftig mit zwei funktionsfähigen Kreuzfahrtterminals operieren. Die Queen Mary II macht morgen am Kreuzfahrtterminal Grasbrook fest, die AIDAaura zeitgleich am neuen Liegeplatz in Altona.

Wirtschaftssenator Axel Gedaschko: „Für Hamburg ist es von großer Bedeutung, dass der neue Liegeplatz für Kreuzfahrtschiffe pünktlich in Betrieb gehen kann. Mit dem neuen Liegeplatz kann sich Hamburg in der umkämpften Kreuzfahrtbranche noch besser etablieren. Für die hiesige Dienstleistungswirtschaft ergeben sich jetzt zusätzliche Verdienstmöglich-keiten. Und nicht zuletzt hat der Tourismusstandort Hamburg einen weiteren Anlaufpunkt. Es freut mich ausdrücklich, dass allen Bedenkenträgern zu trotz das Terminal rechtzeitig im vereinbarten Kostenrahmen in Betrieb genommen wird.“

Bis zu 50 Schiffe mit einer Länge von bis zu 300 Metern sollen jährlich an Hamburgs neuem Kreuzfahrtterminal festmachen. Die bisherigen Bauarbeiten verliefen ohne Zeitverzögerung oder Kostensteigerung. Zusammen mit dem Terminal am Grasbrook kann der Kreuzfahrtbetrieb insgesamt einen Betrag von 90 Millionen Euro an tourismus-wirtschaftlichen Umsätzen für Hamburg erbringen. Hinzu kommen neue direkt mit der Kreuzschifffahrt verbundene Arbeitsplätze.
Die Bandbreite der Unternehmen dieser Wertschöpfungskette ist groß und reicht von Hafenbetrieben über Entertainmentbetriebe bis hin zu technischen Zulieferbetrieben. Die wirtschaftspolitische Bedeutung der Kreuzschifffahrt liegt daher weit über den bisher quantifizierten tourismuswirtschaftlichen Umsätzen.

Die in der Nachbarschaft des Terminals gelegenen Gewerbebetriebe freuen sich auf die positiven Auswirkungen der Kreuzschifffahrt. Viele versprechen sich ein Umsatzplus durch ankommende Gäste und Besucher. Die mitunter lärmintensiven Bauarbeiten der vergangenen Wochen wurden zuletzt nur noch nachts und unter strengen behördlichen Lärmschutzauflagen durchgeführt. Darüber hinaus ist ein Zugewinn an Flair und Attraktivität des Viertels allgemein durch das Kreuzfahrtterminal selbst zu erwarten.

Gerd Drossel vom Hamburg Cruise Center e.V.: „Die Nachfrage nach Kreuzfahrten ist hoch, der Markt wächst ständig. Mit der zusätzlichen Abfertigungsmöglichkeit für große Schiffe am CC II in einem niveauvollen Gebäude werden wir in der Lage sein Hamburg als Kreuzfahrtstandort weiter positiv zu vermarkten.“

Die Abfertigung findet zunächst noch in einem Provisorium statt. Das eigentliche Terminalgebäude befindet sich zurzeit in Planung, der Bauantrag ist bereits eingereicht. Im Sommer 2010 wird der Hochbau fertig sein.

Behörde für Wirtschaft und Arbeit

(Redaktion)


 


 

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